Steatoda nobilis: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Wiki der Arachnologischen Gesellschaft e. V.
Zur Navigation springenZur Suche springen
(Quellen)
Zeile 19: Zeile 19:


==Merkmale==
==Merkmale==
'''Körpergröße''': Weibchen werden bis 15 mm groß, Männchen bis 10 mm.
'''Körpergröße''': Weibchen werden bis 9 bis 14 mm groß, Männchen 8 bis 11 mm.<ref name="SpiMi"/>


Das '''Prosoma''' ist glänzend rotbraun, mit dünnen dunkleren Radiärstreifen. Das '''Opisthosoma''' ist purpurbraun bis dunkelbraun mit einer unregelmäßigen weißen Streifenzeichnung.  
Das '''Prosoma''' ist glänzend rotbraun, mit dünnen dunkleren Radiärstreifen. Das '''Opisthosoma''' ist purpurbraun bis dunkelbraun mit einer unregelmäßigen weißen Streifenzeichnung.  
Zeile 25: Zeile 25:
Das kleinere '''Männchen''' besitzt eine helle Foliumszeichnung mit vier eingesenkten rötlichen Punkten auf dem ebenfalls braunen bis purpurbraunen Hinterleib. Die Beine beider Geschlechter sind hellbraun mit distal dunkleren Tibien.
Das kleinere '''Männchen''' besitzt eine helle Foliumszeichnung mit vier eingesenkten rötlichen Punkten auf dem ebenfalls braunen bis purpurbraunen Hinterleib. Die Beine beider Geschlechter sind hellbraun mit distal dunkleren Tibien.


''{{PAGENAME}}'' besitzt im Gegensatz zu ''[[Latrodectus]]'' bezahnte Chelizeren.
''{{PAGENAME}}'' besitzt im Gegensatz zu ''[[Latrodectus]]'' bezahnte Chelizeren.<ref name="Museum"/>


==Lebensraum==
==Lebensraum==
Zeile 34: Zeile 34:


==Giftigkeit==
==Giftigkeit==
Bissunfälle mit ''{{PAGENAME}}'' können verschiedenste Symptome auslösen. So wird häufig von von einem Brennen um die Bisstelle berichtet, welches starken, sich ausbreitenden Schmerzen weicht. Ebenso kann vorübergehende Taubheit und ein Anschwellen der betroffenen Extremität oder der Körperpartie erfolgen, begleitet von einer Hautrötung. Auch grippeähnliche Symptome wie Schüttelfrost, erhöhte Schweißproduktion und Müdigkeit können auftreten.
Bissunfälle mit ''{{PAGENAME}}'' können verschiedenste Symptome auslösen. So wird häufig von von einem Brennen um die Bisstelle berichtet, welches starken, sich ausbreitenden Schmerzen weicht. Ebenso kann vorübergehende Taubheit und ein Anschwellen der betroffenen Extremität oder der Körperpartie erfolgen, begleitet von einer Hautrötung. Auch grippeähnliche Symptome wie Schüttelfrost, erhöhte Schweißproduktion und Müdigkeit können auftreten.<ref name="Museum"/>


Zu bemerken gilt, dass nur Weibchen beißen.<ref>{{Literatur
Zu bemerken gilt, dass nur Weibchen beißen.<ref name="Museum">{{Literatur
|titel=False widow spider, ''Steatoda nobilis''
|titel=False widow spider, ''Steatoda nobilis''
|autor=Anonymus
|autor=Anonymus

Version vom 15. März 2011, 12:04 Uhr

Steatoda nobilis (Thorell, 1875)
Noble Fettspinne
Steatoda-nobilis-female-1-.jpg
Steatoda nobilis
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Theridiidae (Kugelspinnen)
Gattung: Steatoda (Fettspinnen)
Reifezeit (Roberts 1996)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:008125
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[D] Berlin nb
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Lithyphantes nobilis
  • Teutana nobilis

Merkmale

Körpergröße: Weibchen werden bis 9 bis 14 mm groß, Männchen 8 bis 11 mm. Fehler! Referenz name='SpiMi' kann nicht zugeordnet werden

Das Prosoma ist glänzend rotbraun, mit dünnen dunkleren Radiärstreifen. Das Opisthosoma ist purpurbraun bis dunkelbraun mit einer unregelmäßigen weißen Streifenzeichnung.

Das kleinere Männchen besitzt eine helle Foliumszeichnung mit vier eingesenkten rötlichen Punkten auf dem ebenfalls braunen bis purpurbraunen Hinterleib. Die Beine beider Geschlechter sind hellbraun mit distal dunkleren Tibien.

Steatoda nobilis besitzt im Gegensatz zu Latrodectus bezahnte Chelizeren. Fehler! Referenz name='Museum' kann nicht zugeordnet werden

Lebensraum

Urbane Strukturen wie Zäune, Mauern und Gebäude. Aber auch an Baumstämmen und Hecken. Fehler! Referenz name='SpiMi' kann nicht zugeordnet werden

Verbreitung

Kommt heute auch in England und Frankreich vor. Ursprüngliches Verbreitungsgebiet Madeira und die Kanarischen Inseln. (Nentwig et al. 2012)

Giftigkeit

Bissunfälle mit Steatoda nobilis können verschiedenste Symptome auslösen. So wird häufig von von einem Brennen um die Bisstelle berichtet, welches starken, sich ausbreitenden Schmerzen weicht. Ebenso kann vorübergehende Taubheit und ein Anschwellen der betroffenen Extremität oder der Körperpartie erfolgen, begleitet von einer Hautrötung. Auch grippeähnliche Symptome wie Schüttelfrost, erhöhte Schweißproduktion und Müdigkeit können auftreten. Fehler! Referenz name='Museum' kann nicht zugeordnet werden

Zu bemerken gilt, dass nur Weibchen beißen. (Anonymus 2010)


Bilder


Quellen

Quellen der Nachweise