Leiobunum blackwalli: Unterschied zwischen den Versionen

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== Beschreibung ==
== Beschreibung ==
Weibchen werden 3,6 bis 5,3 mm groß, Männchen 2,6 bis 3,0 mm<ref name="martens">{{lit_martens}}</ref>.
Kleine Formen. Männchen an der Oberseite rötlich bis dunkel braun gefärbt. Weibchen dorsal gelblich bis grünbraun mit einer undeutlich gezackten Sattelzeichnung. Augenhügel hoch, glatt, ohne Tuberkeln, silbrig mit einem deutlichen braunen Medianstreifen. Typisch für das Weibchen ist der Übergang der Sattelzeichnung von 4. (dunkel braun) auf 5. Dorsalsegment (hell). Das Männchen fällt auf mit seinen sehr hell umrandeten Augen. Das Genital-Operculum ist kurz und recht breit, beim Männchen mit zwei dunklen Punkten (durchscheinender Penis!).
Kleine Formen. Männchen an der Oberseite rötlich bis dunkel braun gefärbt. Weibchen dorsal gelblich bis grünbraun mit einer undeutlich gezackten Sattelzeichnung. Augenhügel hoch, glatt, ohne Tuberkeln, silbrig mit einem deutlichen braunen Medianstreifen. Typisch für das Weibchen ist der Übergang der Sattelzeichnung von 4. (dunkel braun) auf 5. Dorsalsegment (hell). Das Männchen fällt auf mit seinen sehr hell umrandeten Augen. Das Genital-Operculum ist kurz und recht breit, beim Männchen mit zwei dunklen Punkten (durchscheinender Penis!).
Weibchen werden 3,6 - 5,3 mm groß, Männchen 2,6 - 3,0 mm <ref name="martens">{{lit_martens}}</ref>.


== Ähnliche Arten ==
== Ähnliche Arten ==
Die ''L. blackwalli'' kann leicht mit ''Nelima sempronii'' verwechselt werden. Bei ''N. sempronii'' ist jedoch die leichte Vertiefung zwischen den Augen nicht braun, sonder hell bis silbrig gefärbt.
''{{PAGENAME}}'' kann leicht mit ''Nelima sempronii'' verwechselt werden. Bei letzterem ist jedoch die leichte Vertiefung zwischen den Augen nicht braun, sonder hell bis silbrig gefärbt.


== Lebensraum und Verbreitung ==
== Lebensraum und Verbreitung ==
In lichten Wäldern unter Laub, Steinen und Totholz, aber auch in Gärten. Weit verbreitet und häufig in Mitteleuropa.<ref name="martens"/>
In lichten Wäldern unter Laub, Steinen und Totholz, aber auch in Gärten.  
 
==Verbreitung==
Weit verbreitet und häufig in Mitteleuropa.<ref name="martens"/>


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== Bilder ==
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Bild:L. blackwalli (f,m,m) 07.11.2008 Belzig 2.jpg|Weibchen mit zwei Männchen
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Version vom 4. November 2009, 22:17 Uhr

Leiobunum blackwalli (Meade, 1861)
Tannenbaumrückenkanker
L. blackwalli (f,m,m) 07.11.2008 Belzig 2.jpg
L. blackwalli (w,m,m)
Systematik
Ordnung: Opiliones (Weberknechte)
Familie: Sclerosomatidae
Gattung: Leiobunum
Verbreitung in Europa (Blick & Komposch 2004) (Angel & Zarazaga unda) (Delfosse 2004)
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[D] Deutschlandh===*
[D] Berlin *
[D] Sachsen-Anhalt 3
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Leiobunum hassiae
  • Nelima fuscifrons

Beschreibung

Weibchen werden 3,6 bis 5,3 mm groß, Männchen 2,6 bis 3,0 mm (Martens 1978).

Kleine Formen. Männchen an der Oberseite rötlich bis dunkel braun gefärbt. Weibchen dorsal gelblich bis grünbraun mit einer undeutlich gezackten Sattelzeichnung. Augenhügel hoch, glatt, ohne Tuberkeln, silbrig mit einem deutlichen braunen Medianstreifen. Typisch für das Weibchen ist der Übergang der Sattelzeichnung von 4. (dunkel braun) auf 5. Dorsalsegment (hell). Das Männchen fällt auf mit seinen sehr hell umrandeten Augen. Das Genital-Operculum ist kurz und recht breit, beim Männchen mit zwei dunklen Punkten (durchscheinender Penis!).

Ähnliche Arten

Leiobunum blackwalli kann leicht mit Nelima sempronii verwechselt werden. Bei letzterem ist jedoch die leichte Vertiefung zwischen den Augen nicht braun, sonder hell bis silbrig gefärbt.

Lebensraum und Verbreitung

In lichten Wäldern unter Laub, Steinen und Totholz, aber auch in Gärten.

Verbreitung

Weit verbreitet und häufig in Mitteleuropa. (Martens 1978)

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen