Theridion asopi: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
|||
| Zeile 23: | Zeile 23: | ||
Die Art ist habituell kaum von den anderen Arten der ''T. melanurum''-Gruppe zu unterscheiden. Eine mikroskopische Untersuchung der Genitalien ist notwendig, um die Arten zu trennen. | Die Art ist habituell kaum von den anderen Arten der ''T. melanurum''-Gruppe zu unterscheiden. Eine mikroskopische Untersuchung der Genitalien ist notwendig, um die Arten zu trennen. | ||
'''Weibchen''': Die Einführöffnungen der Epigyne befinden sich wie bei ''[[Theridion betteni|T. betteni]]'' nebeneinander in der Mitte der Epigynengrube. Die Einführgänge sind jedoch wesentlich länger und vielfach gewunden. <ref name='Vanuytven'/> | '''Weibchen''': Die Einführöffnungen der Epigyne befinden sich wie bei ''[[Theridion betteni|T. betteni]]'' nebeneinander in der Mitte der Epigynengrube. Die Einführgänge sind jedoch wesentlich länger und vielfach gewunden, wie bei ''[[Theridion mystaceum|T. mystaceum]]''. <ref name='Vanuytven'/> | ||
'''Männchen''': Der Pedipalpus ist ähnlich wie bei ''T. betteni'' strukturiert, jedoch ist die Form des Konduktors unterschiedlich, bei ''T. betteni'' flacher und bei ''T. asopi'' hohler. <ref name='Vanuytven'/> | '''Männchen''': Der Pedipalpus ist ähnlich wie bei ''T. betteni'' strukturiert, jedoch ist die Form des Konduktors unterschiedlich, bei ''T. betteni'' flacher und bei ''T. asopi'' hohler. <ref name='Vanuytven'/> | ||
Version vom 10. November 2014, 08:55 Uhr
| Theridion asopi Vanuytven, 2014 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Westliche Kugelspinne | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Systematik | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ordnung: Araneae (Webspinnen) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Familie: Theridiidae (Kugelspinnen) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gattung: Theridion (Echte Kugelspinnen) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Reifezeit (Vanuytven 2014) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Verbreitung in Europa[Quellen] | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
etabliert, nicht etabliert, nicht betrachtet
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Weitere Informationen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:046784 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gefährdung nach Roter Liste | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Beschreibung
Körperlänge: Weibchen erreichen 3,8 mm, Männchen 3,4 mm (Vanuytven 2014).
Die Art ist habituell kaum von den anderen Arten der T. melanurum-Gruppe zu unterscheiden. Eine mikroskopische Untersuchung der Genitalien ist notwendig, um die Arten zu trennen.
Weibchen: Die Einführöffnungen der Epigyne befinden sich wie bei T. betteni nebeneinander in der Mitte der Epigynengrube. Die Einführgänge sind jedoch wesentlich länger und vielfach gewunden, wie bei T. mystaceum. (Vanuytven 2014)
Männchen: Der Pedipalpus ist ähnlich wie bei T. betteni strukturiert, jedoch ist die Form des Konduktors unterschiedlich, bei T. betteni flacher und bei T. asopi hohler. (Vanuytven 2014)
Lebensraum
Theridion asopi lebt an sonnenexponierten Felsen, wo sie ein kleines Netz in Spalten und anderen Unebenheiten spinnt (Vanuytven 2014).
Verbreitung
Theridion asopi ist in Westeuropa verbreitet. (World Spider Catalog 2020)
Weblinks
Nachweis- und Verbreitungskarten
- Arachnologische Gesellschaft (2020): Atlas der Spinnentiere Europas.
Weitere Links
Quellen
- Vanuytven H (2014): Theridion asopi n. sp., a new member of the Theridion melanurum group (Araneae: Theridiidae) in Europe. Arachnology 16(4), S. 127–134.
- World Spider Catalog (2020): World Spider Catalog. Natural History Museum Bern, online auf http://wsc.nmbe.ch, doi:10.24436/2.
Quellen der Nachweise
- Nentwig W, Blick T, Bosmans R, Gloor D, Hänggi A & Kropf C (2020): Spinnen Europas. Online https://www.araneae.nmbe.ch (automatisch synchronisiert), doi:10.24436/1.