Ero: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 20. September 2008, 20:13 Uhr
| Ero C. L. Koch, 1836 |
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| Buckelspinnenfresser |
| Ero aphana, Weibchen |
| Systematik |
| Ordnung: Araneae (Webspinnen) |
| Familie: Mimetidae (Spinnenfresser) |
| Weitere Informationen |
| LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidergen:03318 |
Die Gattung Ero (Familie Mimetidae, Spinnenfresser) ist in Mitteleuropa mit 4 Arten vertreten, die alle auch in Deutschland gefunden werden.
Beschreibung
Die Ero-Arten haben einen kugelspinnenähnlichen Körperbau. Das Opisthosoma ist kurz und sehr hoch aufgewölbt. Die Beinpaare I und II sind erheblich länger als die restlichen (Ubick et al. 2004). Die Tibien und Metatarsi der Vorderbeine sind leicht gebogen. Auf jedem dieser Glieder steht eine Reihe langer, gebogener Stacheln. Zwischen diesen langen Stacheln befinden sich kürzere, noch stärker gebogene Stacheln (Wiehle 1953) (siehe Foto unten).
Ero besitzt drei Paar konische Spinnwarzen. Ein Colulus ausgeprägt. (Ubick et al. 2004) Drei Tarsenklauen, ecribellat, entelegyn. Fehler! Referenz name='Jocque' kann nicht zugeordnet werden
Die Pedipalpen der Weibchen tragen Klauen Fehler! Referenz name='Jocque' kann nicht zugeordnet werden (siehe Foto unten).
Bilder
Ero tuberculata (m)
Tasterklaue des Weibchens Ero tuberculata
Tarsenbestachelung Ero tuberculata (f)
Determination
| 1 | Opisthoroma vorne mit zwei flachen Höckern. → 2 |
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| – | Opisthoroma mit vier flachen Höckern. → 3 |
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| 2 | Fundort eher feucht. Ist von E. furcata nur genital unterscheidbar. → Ero cambridgei |
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| – | Fundort eher trocken. Ist von E. cambridgei nur genital unterscheidbar. → Ero furcata |
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| 3 | Das Opisthosoma in der Seitenansicht hinter den vorderen Höckern wenig konvex. Im Ganzen ebenso lang wie hoch (Höcker mit gerechnet). Die von den Seitenaugen nach hinten ziehenden dunkel pigmentierten Flecken biegen nach der Mitte nahezu um. Sternum unregelmäßig gefleckt. → Ero tuberculata |
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| – | Das Opisthosoma in der Seitenansicht auch hinter den vorderen Höckern stark konvex und insgesamt länger als hoch. Die von den Seitenaugen nach hinten ziehenden dunkel pigmentierten Flecken biegen hinten stark nach innen um. Sternum typisch gefleckt. → Ero aphana |
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