Iberina candida: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Körperlänge:''' Weibchen werden 1,4 bis 1,7 mm groß, Männchen 1,2 mm<ref name="SpiMi">{{Lit uniBern}}</ref>.


Grundfärbung hell gelblich (bei jüngeren Tieren) bis bräunlich gelb. Prosoma und Beine oft etwas dunkler und gräulicher.
Grundfärbung hell gelblich (bei jüngeren Tieren) bis bräunlich gelb. Prosoma und Beine oft etwas dunkler und gräulicher.

Version vom 20. Oktober 2010, 20:50 Uhr

Iberina candida Simon, 1875
Bleiche Bodenspinne
Hahnia-candida Schmieden 09-03 01.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Hahniidae (Bodenspinnen)
Gattung: Iberina (Zwergkammschwänze)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:021900
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien EN
[D] Deutschlands<?=3
[D] Baden-Württemberges 3
[D] Bayern 3
[D] Bayern SL 3
[D] Niedersachsen 0
[D] Niedersachsen (H) 0
[D] Sachsen-Anhalt 1
[D] Thüringen G
[GB] Großbritannien VU
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Hahnia candida
  • Hahnia muscicola

Merkmale

Körperlänge: Weibchen werden 1,4 bis 1,7 mm groß, Männchen 1,2 mm (Nentwig et al. 2012).

Grundfärbung hell gelblich (bei jüngeren Tieren) bis bräunlich gelb. Prosoma und Beine oft etwas dunkler und gräulicher.

Das Opisthosoma ist bei dieser Art sehr kugelig und stark nach oben gewölbt. Es trägt ein typisches Muster aus quer verlaufenden, dunkleren Wellenlinien. Diese variieren in ihrer Dicke und sind vor allem im hinteren Teil des Opisthosoma ausgeprägt. Vorne entstehen diese Wellenlinien aus Winkelflecken, wie sie auch andere Arten der Gattung tragen.

Lebensraum

An sehr warmen Stellen (Nentwig et al. 2012), z. B. im Übergangsbereichen von Kalktrockenhängen zu offenen Kiefernwäldern. Dort in der Bodenstreu, unter Pflanzen und Steinen.

Verbreitung

Iberina candida ist in Europa, Nordafrika und Israel verbreitet. (World Spider Catalog 2020)

In Deutschland selten gefunden. Nachweise bisher nur in der Mitte und vor allem entlang der großen Flusstäler (Rhein, Main, Saar, Saale). (Arachnologische Gesellschaft 2020)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise