Leiobunum blackwalli: Unterschied zwischen den Versionen
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Kleine Formen. Männchen an der Oberseite rötlich bis dunkel braun gefärbt. Weibchen dorsal gelblich bis grünbraun mit einer gezackten Sattelzeichnung. Augenhügel hoch, glatt, ohne Tuberkeln, silbrig mit einem deutlichen dunklen Medianstreifen. Typisch für die Art (w) ist der Übergang der Sattelzeichnung von 4. (dunkel bis schwarz) auf 5. Dorsalsegment (hell). Das Genital-Operculum kurz und recht breit, beim Männchen mit zwei dunklen Punkten. | Kleine Formen. Männchen an der Oberseite rötlich bis dunkel braun gefärbt. Weibchen dorsal gelblich bis grünbraun mit einer gezackten Sattelzeichnung. Augenhügel hoch, glatt, ohne Tuberkeln, silbrig mit einem deutlichen dunklen Medianstreifen. Typisch für die Art (w) ist der Übergang der Sattelzeichnung von 4. (dunkel bis schwarz) auf 5. Dorsalsegment (hell). Das Männchen fällt auf mit seinem sehr hell umrandeten Augen. Das Genital-Operculum ist kurz und recht breit, beim Männchen mit zwei dunklen Punkten (durchscheinender Penis!). | ||
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In lichten Wäldern unter Laub, Steinen und Totholz, aber auch in Gärten. Weit verbreitet und häufig in Mitteleuropa.<ref name="martens"/> | In lichten Wäldern unter Laub, Steinen und Totholz, aber auch in Gärten. Weit verbreitet und häufig in Mitteleuropa.<ref name="martens"/> | ||
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Version vom 4. November 2009, 15:20 Uhr
| Leiobunum blackwalli (Meade, 1861) | ||||||||||||||||||||||||||||
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| Tannenbaumrückenkanker | ||||||||||||||||||||||||||||
| L. blackwalli (w) | ||||||||||||||||||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||||||||||||||||||
| Ordnung: Opiliones (Weberknechte) | ||||||||||||||||||||||||||||
| Familie: Sclerosomatidae | ||||||||||||||||||||||||||||
| Gattung: Leiobunum | ||||||||||||||||||||||||||||
| Verbreitung in Europa (Blick & Komposch 2004) (Angel & Zarazaga unda) (Delfosse 2004) | ||||||||||||||||||||||||||||
etabliert, nicht etabliert, nicht betrachtet
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| Gefährdung nach Roter Liste | ||||||||||||||||||||||||||||
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| Synonyme und weitere Kombinationen | ||||||||||||||||||||||||||||
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Beschreibung
Kleine Formen. Männchen an der Oberseite rötlich bis dunkel braun gefärbt. Weibchen dorsal gelblich bis grünbraun mit einer gezackten Sattelzeichnung. Augenhügel hoch, glatt, ohne Tuberkeln, silbrig mit einem deutlichen dunklen Medianstreifen. Typisch für die Art (w) ist der Übergang der Sattelzeichnung von 4. (dunkel bis schwarz) auf 5. Dorsalsegment (hell). Das Männchen fällt auf mit seinem sehr hell umrandeten Augen. Das Genital-Operculum ist kurz und recht breit, beim Männchen mit zwei dunklen Punkten (durchscheinender Penis!).
Weibchen werden 3,6 - 5,3 mm groß, Männchen 2,6 - 3,0 mm (Martens 1978).
Ähnliche Arten
Die L. blackwalli kann leicht mit Nelima sempronii verwechselt werden. Bei N. sempronii ist jedoch die leichte Vertiefung zwischen den Augen nicht braun, sonder hell bis silbrig gefärbt.
Lebensraum und Verbreitung
In lichten Wäldern unter Laub, Steinen und Totholz, aber auch in Gärten. Weit verbreitet und häufig in Mitteleuropa. (Martens 1978)
Bilder
- Weibchen
- Männchen
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Weblinks
Nachweis- und Verbreitungskarten
- Lemke M (2014): Nachweiskarte Schleswig-Holstein einschließlich Hamburg (Projekt 2017 beendet und Domain gelöscht).
- Arachnologische Gesellschaft (2020): Atlas der Spinnentiere Europas.
- Tutelaers P (2026): Benelux spider distribution maps.
- Staudt A. [Koord.] (2008): Europäische Verbreitung. AraGes e. V.
Weitere Links
Quellen
- Angel M & Zarazaga A (undatiert): El Reino Animal en la Península Ibérica y las Islas Baleares.
- Blick T & Komposch C (2004): Checkliste der Weberknechte Mittel- und Nordeuropas, Checklist of the harvestmen of Central and Northern Europe (Arachnida: Opiliones) Version 27. Dezember 2004.
- Delfosse E (2004): Catalogue préliminaire des Opilions de France métropolitaine (Arachnida Opiliones). La Faune De France et D'Outre-Mer, S. 34–58.
- Martens J (1978): Die Tierwelt Deutschlands 64. Teil, Weberknechte, Opiliones. VEB Gustav Fischer Verlag Jena, 464 S.