Ero: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Gattung '''''Ero''''' (Familie [[Mimetidae]], Spinnenfresser) ist in [http://de.wikipedia.org/wiki/Mitteleuropa Mitteleuropa] mit 4 Arten vertreten, die alle auch in Deutschland gefunden werden.
Typusart: ''[[Ero tuberculata]]'' ({{Autor|De Geer}}, 1778)


==Beschreibung==
==Beschreibung==
Die ''{{PAGENAME}}''-Arten haben einen kugelspinnenähnlichen Körperbau. Das Opisthosoma ist kurz und sehr hoch aufgewölbt. Die Beinpaare I und II sind erheblich länger als die restlichen<ref name="Ubick">{{lit ubick}}</ref>. Die Tibien und Metatarsi der Vorderbeine sind leicht gebogen. Auf jedem dieser Glieder steht eine Reihe langer, gebogener Stacheln. Zwischen diesen langen Stacheln befinden sich kürzere, noch stärker gebogene Stacheln<ref name="Wiehle 1953">{{lit dahl 42}}</ref> (siehe Foto unten).


''{{PAGENAME}}'' besitzt drei Paar konische '''Spinnwarzen'''. Ein Colulus ausgeprägt.<ref name="Ubick"/> Drei Tarsenklauen, ecribellat, [[Entelegynae|entelegyn]].<ref name="Jocque"/>
'''Prosoma''' mittig erhöht und mit einer rundlichen Einsenkung in der Mitte der thorakalen Region. Clypeus ungefähr so breit wie das Augenfeld. {{HAR}} sehr leicht rekurv und Augen gleichgroß, vordere Augenreihe von vorne sehr leicht rekurv. Vordere Medianaugen etwas größer als hintere Lateralaugen. Letztere sitzen auf Erhöhungen. Sternum trennt Coxae IV. Chelizeren mit Stridulationsrillen auf dem äußeren Rand. Chelizeren auf der inneren Reihe unbezahnt, auf der äußeren Reihe mit vier bis fünf Zähnen.<ref name="British Spiders II">{{Lit Locket & Millidge British spiders II 1953}}</ref>


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Die '''Bein'''paare I und II sind länger als die restlichen <ref name="Ubick"/>. Die Tibien und Metatarsi der Vorderbeine sind leicht gebogen. Auf jedem dieser Glieder steht eine Reihe langer, gebogener Stacheln. Zwischen diesen langen Stacheln befinden sich kürzere, noch stärker gebogene Stacheln<ref name="Wiehle 1953">{{lit dahl 42}}</ref> (siehe Foto unten). Die Beine sind meist klar geringelt<ref name="Roberts 1995">{{lit roberts field}}</ref>.
 
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==Ähnliche Arten==
Die nur im Mittelmeerraum mit einer Art verbreitete Gattung ''[[Mimetus]]'' kann anhand der Genitalien und u.a. durch die Form des Prosomas und des Clypeus unterschieden werden. Bei ''{{PAGENAME}}'' ist das Prosoma etwa so lang wie breit, bei ''[[Mimetus]]'' wesentlich länger als breit. Der Clypeus ist bei letztgenannter Gattung wesentlich schmaler als das Augenfeld. <ref name="Le Peru">{{Lit Le Peru Synthesis A-T 2011}}</ref>


==Lebensweise==
==Lebensweise==
Die Arten der Gattung ''{{PAGENAME}}'' ernähren sich ausschließlich von anderen Spinnen, v.a. von Netzspinnen. Sie bauen kein eigenes Netz sondern dringen aktiv in die Netze von z.B. Kugelspinnen ein. Dort täuschen sie durch geschicktes Zupfen ein ins Netz gegangenes Beutetier vor, wodurch die Netzinhaberin angelockt wird. Kommt diese Ero nahe genug, wird sie mit den langen Vorderbeinen umgriffen, kurz gepackt und in eines ihrer Beine gebissen. Das Gift wirkt sofort.


In inaktiven Phasen versteckt sich ''{{PAGENAME}}'' unter Steinen oder Blättern und hängt in einem aus wenigen Fäden bestehendem Unterschlupf.
===Beutefang===
Die Arten der Gattung ''{{PAGENAME}}'' ernähren sich ausschließlich von anderen Spinnen, v.&nbsp;a. von Netzspinnen. Sie bauen kein eigenes Netz (außer einigen Fäden für die Häutung oder Paarung), sondern dringen aktiv in die Netze von z.&nbsp;B. Kugelspinnen ein. Dort täuschen sie durch geschicktes Zupfen ein ins Netz gegangenes Beutetier vor, wodurch die Netzinhaberin angelockt wird. Kommt diese ''Ero'' nahe genug, wird sie mit den langen Vorderbeinen umgriffen, kurz gepackt und in eines ihrer Beine gebissen. Das Gift wirkt sofort. Anschließend wird die Beute durch ein kleines Loch in einem Bein ausgesaugt.<ref name="Roberts 1995"/> Gewöhnlich verstirbt das Beutetier fast im gleichen Augenblick<ref name="Wiehle 1953"/>.


==Fortpflanzung==
===Fortpflanzung===
''{{PAGENAME}}'' baut einen auffälligen Kokon, den man meist leichter entdecken kann, als die Spinnen selbst. Er ist kugel- oder tropfenförmig, bräunlich und mit derben Fadenschlingen umgeben. Diesen Kokon befestigen die Tiere an einem 1 bis 2 cm langen Stiel aus Spinnseide an Pflanzenteilen oder unter Steinen.
''{{PAGENAME}}''-Arten bauen einen sehr typischen Kokon. Er ist tropfenförmig und besteht aus einem bräunlichen, transparenten Hüllgespinst, welches mit gekräuselten, drahtartigen Fäden umgeben wird. Er hängt an einem langen, dünnen, aber steifen Faden mit bis zu 1&nbsp;cm Abstand unter Vorsprüngen, Blättern oder an Rinde. Im Spätsommer kann man die Eikokons gehäuft finden. Der Eikokon von ''[[Ero furcata]]'' und ''[[Ero cambridgei|E. cambridgei]]'' ist rundlich, der von ''[[Ero tuberculata|E. tuberculata]]'' dagegen eher länglich. <ref name="Roberts 1995"/>.


==Bilder==
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Datei:Ero-spec Weimar-5033 10-07 02-Kokon.jpg|
Bild:Ero_tuberculata_f_tarsenbestachelung.jpg|Tarsenbestachelung ''[[Ero tuberculata]]'', Weibchen
Bild:7-3926.jpg|Kokon einer ''{{PAGENAME}}''-Art
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==Arten und Verbreitung==
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===Arten außerhalb Europas===
* ''[[Ero quadrituberculata]]'' (Madeira)


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==Determination==
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[[Kategorie:Bestimmungshilfe]]
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Aktuelle Version vom 9. Januar 2021, 23:38 Uhr

Ero C. L. Koch, 1836
Buckelspinnenfresser
Ero-furcata MuenchenT 10-03 03.jpg
Ero furcata, Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Mimetidae (Spinnenfresser)
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidergen:03318

Typusart: Ero tuberculata (De Geer, 1778)

Beschreibung

Prosoma mittig erhöht und mit einer rundlichen Einsenkung in der Mitte der thorakalen Region. Clypeus ungefähr so breit wie das Augenfeld. HAR sehr leicht rekurv und Augen gleichgroß, vordere Augenreihe von vorne sehr leicht rekurv. Vordere Medianaugen etwas größer als hintere Lateralaugen. Letztere sitzen auf Erhöhungen. Sternum trennt Coxae IV. Chelizeren mit Stridulationsrillen auf dem äußeren Rand. Chelizeren auf der inneren Reihe unbezahnt, auf der äußeren Reihe mit vier bis fünf Zähnen. (Locket & Millidge 1953)

Das Opisthosoma ist kurz und sehr hoch aufgewölbt. Ero besitzt drei Paar konische Spinnwarzen. Ein Colulus ist ausgeprägt (Ubick et al. 2004). Zumindest bei den europäischen Arten sind entweder zwei oder vier Höcker vorhanden.

Die Beinpaare I und II sind länger als die restlichen (Ubick et al. 2004). Die Tibien und Metatarsi der Vorderbeine sind leicht gebogen. Auf jedem dieser Glieder steht eine Reihe langer, gebogener Stacheln. Zwischen diesen langen Stacheln befinden sich kürzere, noch stärker gebogene Stacheln (Wiehle 1953) (siehe Foto unten). Die Beine sind meist klar geringelt (Roberts 1996).

Männchen und Weibchen erscheinen habituell weitgehend identisch (Locket & Millidge 1953).

Ähnliche Arten

Die nur im Mittelmeerraum mit einer Art verbreitete Gattung Mimetus kann anhand der Genitalien und u.a. durch die Form des Prosomas und des Clypeus unterschieden werden. Bei Ero ist das Prosoma etwa so lang wie breit, bei Mimetus wesentlich länger als breit. Der Clypeus ist bei letztgenannter Gattung wesentlich schmaler als das Augenfeld. (Le Peru 2011)

Lebensweise

Beutefang

Die Arten der Gattung Ero ernähren sich ausschließlich von anderen Spinnen, v. a. von Netzspinnen. Sie bauen kein eigenes Netz (außer einigen Fäden für die Häutung oder Paarung), sondern dringen aktiv in die Netze von z. B. Kugelspinnen ein. Dort täuschen sie durch geschicktes Zupfen ein ins Netz gegangenes Beutetier vor, wodurch die Netzinhaberin angelockt wird. Kommt diese Ero nahe genug, wird sie mit den langen Vorderbeinen umgriffen, kurz gepackt und in eines ihrer Beine gebissen. Das Gift wirkt sofort. Anschließend wird die Beute durch ein kleines Loch in einem Bein ausgesaugt. (Roberts 1996) Gewöhnlich verstirbt das Beutetier fast im gleichen Augenblick (Wiehle 1953).

Fortpflanzung

Ero-Arten bauen einen sehr typischen Kokon. Er ist tropfenförmig und besteht aus einem bräunlichen, transparenten Hüllgespinst, welches mit gekräuselten, drahtartigen Fäden umgeben wird. Er hängt an einem langen, dünnen, aber steifen Faden mit bis zu 1 cm Abstand unter Vorsprüngen, Blättern oder an Rinde. Im Spätsommer kann man die Eikokons gehäuft finden. Der Eikokon von Ero furcata und E. cambridgei ist rundlich, der von E. tuberculata dagegen eher länglich. (Roberts 1996).

Arten und Verbreitung

In Europa und im Maghreb kommen nach Datenlage dieses Wikis 9 Arten der Gattung Ero vor.[A]

NameNOSEFIIEGBGB-NIRDKDENLBELUPLLTLVEECHATLICZSKHU
Foto vorhanden Ero aphana    × ××××××   ××××××
Foto vorhanden Ero cambridgei××××××××××××××××× ×××
Foto vorhanden Ero furcata×××××××××××××××××××××
Foto vorhanden Ero tuberculata  × × ×××× ×  ×××××××
NamePTESES-IBADFRFRHITIT82IT88ROBGBASIHRMEMKRSKVALGRGR-M
Foto vorhanden Ero aphana××××××××××× ×× ××  ××
Foto vorhanden Ero cambridgei    × × × ×    ×   ××
Foto vorhanden Ero flammeola××   ×× ×          ××
Foto vorhanden Ero furcata××  ×××  ×××××  ×  × 
Kein Foto vorhanden Ero koreana          ×          
Kein Foto vorhanden Ero laeta××                   
Kein Foto vorhanden Ero quadrituberculata×                    
Foto vorhanden Ero septemspinosa  ×                  
Foto vorhanden Ero tuberculata××× ××××××× ××× × ×××
NameUABYMDRU-KGDRU-RUWRU-RUCRU-RUERU-RUNRU-RUSTR-EURTR-ASICYAMAZGEMADZTNLYEGMT
Foto vorhanden Ero aphana×     × ××××××× ×× ××
Foto vorhanden Ero cambridgei ×  ××××× ×          
Foto vorhanden Ero flammeola×       × ××    ×   ×
Foto vorhanden Ero furcata××××××××× × ××× ×    
Kein Foto vorhanden Ero koreana×       ×     ×      
Foto vorhanden Ero tuberculata×    ××    ×         

Legende/Legend & Features

? Checkliste nicht verfügbar No checklist available
× Art nachgewiesen.
Link gibt Nachweisreferenz an.
Species documented.
Link shows literature reference.
(×) Art nachgewiesen, aber nicht etabliert.
Link gibt Nachweisreferenz an.
Species documented, but not established.
Link shows literature reference.
Art aus der Liste gestrichen.
Link gibt Nachweisreferenz an.
Species removed from list.
Link shows literature reference.
  Checkliste enthält Art nicht Checklist consulted, but species not found
Hinweise zur Nutzung der Tabellen:
Die Spalten können durch Anklicken des Landeskürzels markiert werden. Durch einen zweiten Klick wird diese Markierung wieder gelöscht.
Durch Klicken auf ein Nachweiskreuz in der Tabelle wird die entsprechende Literaturreferenz angezeigt.

Arten außerhalb Europas

Determination

Hilfe zur Verwendung des Schlüssels gibt es hier.

1 Opisthosoma vorne mit zwei flachen Höckern. → 2
Opisthosoma mit vier flachen Höckern. → 3
2 Ero cambridgei ist von E. furcata durch die Prosomazeichnung unterscheidbar.
3 Das Opisthosoma in der Seitenansicht hinter den vorderen Höckern wenig konvex. Im Ganzen ebenso lang wie hoch (Höcker mit gerechnet). Die von den Seitenaugen nach hinten ziehenden dunkel pigmentierten Flecken biegen nach der Mitte nahezu um. Sternum unregelmäßig gefleckt. → Ero tuberculata
Das Opisthosoma in der Seitenansicht auch hinter den vorderen Höckern stark konvex und insgesamt länger als hoch. Die von den Seitenaugen nach hinten ziehenden dunkel pigmentierten Flecken biegen hinten stark nach innen um. Sternum typisch gefleckt. → Ero aphana

Quellen

  • Le Peru B (2011): The Spiders of Europe, a synthesis of data: Atypidae to Theridiidae. Mémoires de la Sociétés linnéenne de Lyon no. 2. 1 Auflage. ISBN 978-2-9531930-3-9, 523 S.
  • Locket GH & Millidge AF (1953): British Spiders Vol. II. Ray Society, 449 S.
  • Roberts MJ (1996): Collins Field Guide. Spiders of Britain and Northern Europe. HarperCollins Publishers Ltd.. ISBN 0-00-219981-5, 383 S.
  • Ubick D, Paquin P, Cushing PE & Roth VD [eds] (2004): Spiders of North America: an identification manual. American Arachnol. Society. ISBN 0-9771439-0-2, 377 S.
  • Wiehle H (1953): Die Tierwelt Deutschlands und der angrenzenden Meeresteile, 42. Teil Spinnentiere oder Arachnoidea (Araneae) IX: Orthognatha - Cribellatae - Haplogynae Entelegynae. VEB Gustav Fischer Verlag, 150 S.

Quellen der Nachweise