Paranemastoma quadripunctatum: Unterschied zwischen den Versionen

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Schwarz mit kurzen Beinen. Zwei silberfarbene Flecken, die wiederum in zwei Flecken geteilt sein können, kurz vor der Körpermitte und mehrere kleine Flecken auf dem Hinterleib.<ref name="Martens">{{lit martens}}</ref>
Schwarz mit kurzen Beinen. Zwei silberfarbene Flecken, die wiederum in zwei Flecken geteilt sein können, kurz vor der Körpermitte und mehrere kleine Flecken auf dem Hinterleib <ref name="Martens">{{lit martens}}</ref>.


Die Femure weisen mehrere Pseudogelenke auf (m/w):
Die Femora weisen mehrere Pseudogelenke auf (m/w):
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Aktuelle Version vom 29. Juli 2020, 16:04 Uhr

Paranemastoma quadripunctatum (Perty, 1833)
Vierfleckkanker
Paranemastoma-quadripunctatum Rennsteig 08-08 01.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Opiliones (Weberknechte)
Familie: Nemastomatidae (Fadenkanker)
Gattung: Paranemastoma
Reifezeit (Wijnhoven 2009)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten NT
[D] Deutschlandsh===*
[D] Sachsen 3
[D] Sachsen-Anhalt 2
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Nemastoma quadripunctatum

Merkmale

Körperlänge: Beide Geschlechter erreichen 3,5 bis 4 mm. (Martens 1978)

Schwarz mit kurzen Beinen. Zwei silberfarbene Flecken, die wiederum in zwei Flecken geteilt sein können, kurz vor der Körpermitte und mehrere kleine Flecken auf dem Hinterleib (Martens 1978).

Die Femora weisen mehrere Pseudogelenke auf (m/w): BI (0/0) BII (1-2/0-3) BIII (3-4/2-3) BIV (6-7/4-5). Oft unterschiedlich viele je Körperhälfte (Martens 1978).

Lebensraum

In feuchten Wäldern am Boden im Falllaub, aber auch in offenem Gelände, u.a. in Mooren, Verlandungszonen von Seen oder Schutthalden (Bellmann 2006). Oft in unmittelbarem Bereich von Bachufern und an nassen bis staunassen Stellen (Wijnhoven 2005). In alpinen Lärchen- und Zirbelwäldern (Rief & Ballini 2017).

Reifezeit

Reife Tiere findet man das ganze Jahr über, aber hauptsächlich im Spätsommer (Bellmann 2006).

Verbreitung

In Mitteleuropa bis zum nördlichen Mittelmeer weit verbreitet und sehr häufig (Bellmann 2006).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise