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Version vom 28. März 2009, 17:32 Uhr
| Camisia spinifer (C. L. Koch, 1836) |
|---|
| Camisia spinifer |
| Systematik |
| Ordnung: Sarcoptiformes (Hornmilben) |
| Familie: Camisiidae |
| Gattung: Camisia |
| Verbreitung in Europa ( 2007). |
etabliert, nicht etabliert, nicht betrachtet
|
| Gefährdung nach Roter Liste |
| Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor. |
Beschreibung
Camisia spinifer ist eine relativ große Hornmilbe mit sehr charakteristischen Chitinvorsprüngen. Sie ist circa 1026 μm lang und 340 μm Breit. Der Körper ist mittelmäßig sklerotisiert und an der Kutikula haften oft Bodenpartikeln an (welche durch Haare fixiert werden).
Am Notogaster sind 15 Paar Haare zu finden. Diese sitzen teilweise auf Apophysen. Wie alle Camisia-Arten hat Camisia spinifer drei Paar anale Haaren.
Die ano-genitalische Region wird vom Rand des Notogasters gerade begrenzt (ventral gesehen).
Determination
Camisia spinifer ist von anderen Camisia-Arten einfach zu unterscheiden: Fünf der Haar-Paare am Rand des Notogasters (c3, cp, e2, f2 und pn3) wachsen auf langen Chitin-Vorsprüngen. Daneben gibt es am Körperende zwei sehr große, verzweigte Vorsprünge (Apophysen), an denen die Haare pn2 und k1 sitzen.
Die genannten Haaren sind sehr lang und geißel-ähnlich. Die lamellaren und interlamellaren Haare wachsen auf ähnlichen Vorsprüngen. Nur die rostralen und die zentralen Haare am Notogaster sind simpel und kurz.
Lebensraum
Wie fast alle andere Arten in der Familie Camisiidae, hält sich die Art ausschließlich an feuchten Orten auf. Sie lebt in Streu, Moos und in der oberen Bodenschicht.
Verbreitung
Holarktisch verbreitet. Wurde in Nord-Amerika, Algerien, Marokko, aber auch in Island und Grönland gefunden.
Bilder
Weblinks
- Schneider, K. (2005): Feeding biology and diversity of oribatid mites (Oribatida, Acari). Dissertation TU Darmstadt, 127 S..
Literatur
- Balogh, J. & S. Mahunka: Fauna Hungariae XVIII/19 Acari XV (auf Ungarisch).
Quellen
- (2007): Fauna Europaea - Camisia spinifer.