Camisia spinifer: Unterschied zwischen den Versionen
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Bild:Camisiidae Camisia spinifer 4.jpg|Ventralansicht | Bild:Camisiidae Camisia spinifer 4.jpg|Ventralansicht | ||
Bild:Camisiidae Camisia spinifer 5.jpg|Chitin- | Bild:Camisiidae Camisia spinifer 5.jpg|Chitin-Vorsprünge | ||
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Version vom 26. März 2009, 09:09 Uhr
| Camisia spinifer (C. L. Koch, 1836) |
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| Camisia spinifer |
| Systematik |
| Ordnung: Sarcoptiformes (Hornmilben) |
| Familie: Camisiidae |
| Gattung: Camisia |
| Verbreitung in Europa ( span). |
etabliert, nicht etabliert, nicht betrachtet
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| Gefährdung nach Roter Liste |
| Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor. |
Biologie
Camisia spinifer ist eine relativ große Hornmilben-Art mit sehr charakteristischen Chitin-Vorsprüngen. Körperlänge ist 1026 μm, Breite ist 340 μm.
Körper mittelmäßig sclerotinisiert, Kutikula ist oft mit Boden-Partikeln verschmutzt. 15 Paare von Haaren sind am Notogaster zu finden, diese stammen teilweise von Apophysen ab. Wie alle Camisia-Arten hat Camisia spinifer drei Paare von analen Haaren. Ventral ist die ano-genitalische Region von dem Rand des Notogasters gerade begrenzt.
Camisia spinifer ist von anderen Camisia-Arten einfach zu trennen: die fünf Haar-Paare am Rand des Notogasters (c3, cp, e2, f2 und pn3) stammen von langen Chitin-Vorsprüngen ab, und es gibt zwei sehr große, verzweigte Vorsprünge am Körper-Ende, von denen die Haare pn2 und k1 abstammen. Die gelisteten Haaren sind sehr lang, Geißel-ähnlich. Die lamellaren und interlamellaren Haare stammen von ähnlichen Vorsprüngen ab. Nur die rostralen und die zentralen Haare am Notogaster sind simpel und kurz. Das Notogaster ist meistens sehr verschmutzt, die Boden-Partikel sind auch von Haaren fixiert.
Lebensraum
Die Art, wie fast alle andere Arten in der Familie Camisiidae, hält sich immer in feuchten Bereichen auf. Sie leben in Streu, Moos und in der oberen Bodenschicht.
Verbreitung
Holarktisch verbreitet. Wurde in Nord-Amerika, Algerien, Marokko, aber auch in Island und Grönland gefunden.
Bilder
Weblinks
- Katja Schneider: Feeding biology and diversity of oribatid mites (Oribatida, Acari).
Literatur
- Dr. János Balogh, Dr. Sándor Mahunka: Fauna Hungariae XVIII/19 Acari XV (auf Ungarisch).