EUNIS-Klassifikation: Unterschied zwischen den Versionen
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===A2 Sedimente der Uferregion (Littoral sediment)=== | ===A2 Sedimente der Uferregion (Littoral sediment)=== | ||
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Datei:Küstensalzwiesen-2017-05-14 Westerkoog.jpg|''' | Datei:Küstensalzwiesen-2017-05-14 Westerkoog.jpg|'''A 2.5''' zeitweilig überflutete Küstensalzwiesen | ||
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B 1.3 Primärdünen und Küsten-Wanderdünen-St. Peter-Ording.jpg|'''B 1.3''': Primärdünen und Küsten-Wanderdünen | B 1.3 Primärdünen und Küsten-Wanderdünen-St. Peter-Ording.jpg|'''B 1.3''': Primärdünen und Küsten-Wanderdünen | ||
B1.4 Graudünen und Dünenrasen-Priwall Lübeck.jpg|''' | B1.4 Graudünen und Dünenrasen-Priwall Lübeck.jpg|'''B 1.4''': Graudünen, Dünenrasen | ||
B 1.5 Braundünen (Küstendünenheiden).jpg|'''B 1.5''': Braundünen (Küstendünenheiden) | B 1.5 Braundünen (Küstendünenheiden).jpg|'''B 1.5''': Braundünen (Küstendünenheiden) | ||
B2 Kies- und Geröllstrände-Fehmarn Schleswig-Holstein.jpg|''' | B2 Kies- und Geröllstrände-Fehmarn Schleswig-Holstein.jpg|'''B 2''': Kies- und Geröllstrände | ||
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===C3: Verlandungszonen von Binnengewässern=== | ===C3: Verlandungszonen von Binnengewässern=== | ||
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Ufer SH-Pötenitzer Wiek.jpg|''' | Ufer SH-Pötenitzer Wiek.jpg|'''C 3''': Verlandungszonen von Binnengewässern | ||
C3.2 Uferbegleitende Schilfvegetation-Schellbruch Lübeck.jpg|''' | C3.2 Uferbegleitende Schilfvegetation-Schellbruch Lübeck.jpg|'''C 3.2''': Uferbegleitende Schilfvegetation, Röhrichte | ||
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==D: Sümpfe und Moore== | ==D: Sümpfe und Moore== | ||
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Seggenried SH-NSG Pantener Moorweiher.jpg|''' | Seggenried SH-NSG Pantener Moorweiher.jpg|'''D 5''' Seggenried | ||
Binsenwiese SH-NSG Aalbekniederung.jpg|''' | Binsenwiese SH-NSG Aalbekniederung.jpg|'''D 5.3''' Binsenwiesen | ||
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====E2.2 Frische Mähwiesen der planaren und submontanen Stufe==== | ====E2.2 Frische Mähwiesen der planaren und submontanen Stufe==== | ||
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Mähwiese SH-Nahe Reher Kratt.jpg|''' | Mähwiese SH-Nahe Reher Kratt.jpg|'''E 2.21''' Atlantische Mähwiese | ||
Mähwiese (im Winter) SH-Beutz.jpg|''' | Mähwiese (im Winter) SH-Beutz.jpg|'''E 2.21''' Atlantische Mähwiese (im Winter) | ||
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====E2.8: Mesophile Trittrasen==== | ====E2.8: Mesophile Trittrasen==== | ||
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Trittrasen (Park- und Rastplatz) NDS Hanstedt.jpg|''' | Trittrasen (Park- und Rastplatz) NDS Hanstedt.jpg|'''E 2.8''' Mesophile Trittrasen<br>Siehe auch: '''E 1.E''' Trockene Trittrasen | ||
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===G1: Sommergrüner Laubwald=== | ===G1: Sommergrüner Laubwald=== | ||
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FFH Tarbeker Moor Birkenmoorwald.jpg|''' | FFH Tarbeker Moor Birkenmoorwald.jpg|'''G 1.51''' Birkenmoorwälder | ||
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<!--===G2: Immergrüner Laubwald===--> | <!--===G2: Immergrüner Laubwald===--> | ||
===G3: Nadelwald=== | ===G3: Nadelwald=== | ||
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Nadelforst SH-Segrahner Berg.jpg|''' | Nadelforst SH-Segrahner Berg.jpg|'''G 3''': Nadelforst | ||
G3.F12 Kiefernforst Preten.jpg|''' | G3.F12 Kiefernforst Preten.jpg|'''G 3.F12''': Pflanzungen einheimischer Kiefern | ||
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<!--===G4: Mischwald===--> | <!--===G4: Mischwald===--> | ||
Version vom 27. Juni 2017, 05:57 Uhr
Einleitung
Im Atlas der Spinnentiere der Arachnologischen Gesellschaft werden Biotoptypen nach der EUNIS-Klassifikation typisiert. Die Qualität der darauf basierend gesammelten Daten steht und fällt mit der Präzision der Klassifikation nach EUNIS. Um dafür Hilfestellung zu bieten, sollen in unserem Wiki hier Hilfe durch Dokumentation typischer Lebensraumtypen gegeben werden.
Typisierte Lebensräume (Biotoptypen)
A: Marine Lebensräume
Die maritimen Lebensräume sind direkt mit den Ozeanen verbunden, d.h. Teil des durchgehenden Wasserkörpers, der den größeren Teil der Erdoberfläche bedeckt und dessen Landmassen umgibt. Meeresgewässer können vollständig salzhaltig, brackig oder fast frisch sein.
Für Spinnentiere interessant sind hier Lebensräume, welche zeitweilig überschwämmt werden können: Die maritimen Lebensräume umfassen die unterhalb der Hochwassergrenze (oder unterhalb des mittleren Wasserspiegels in Nicht-Gezeitenwässern) und eingeschlossene Küsten-Kochsalzlösung oder Brackwasser, ohne permanente Oberflächenverbindung zum Meer.
A2 Sedimente der Uferregion (Littoral sediment)
B: Küstenlebensräume
Küstenlebensräume sind durch ihre Nähe zum Meer gekennzeichnet. Einschließlich Küstendünen und bewaldeten Küstendünen, Strände und Klippen, sowie Spülsaum-Lebensräumen neben marinen Lebensräumen, die in der Regel nur von Spritzwasser betroffen sind, Strandverläufe, die durch terrestrische Wirbellose und feuchte und nasse Küstendünen und Dünengewässer gekennzeichnet sind. Ebenso Lebensräume neben dem Meer, die nicht durch Salzsprühnebel, Wellen- oder Meereseis-Erosion gekennzeichnet sind.
C: Binnengewässer
Binnengewässer sind nicht-küstennahen oberirdischen offenen frischen oder brackigen Gewässern (z. B. Flüsse, Bäche, Seen und Schwimmbäder, Quellen), einschließlich ihrer Uferbereiche. Ebenso Binnenwasser-, Brack- oder Kochsalzwasserkörper (wie Kanäle, Teiche usw.), die eine halb-natürliche Gemeinschaft von Pflanzen und Tieren unterstützen; Saisonale Gewässer, die für einen Teil des Jahres austrocknen können (temporäre oder intermittierende Flüsse und Seen und ihre Uferbereiche). Süßgewässer gehören die Teile von Banken oder Ufern, die ausreichend häufig überschwemmt werden, um die Bildung von geschlossenen terrestrischen Vegetation zu verhindern. Dauerhaft mit Schnee oder Eis bedeckte Flächen gehören nicht dazu.
C3: Verlandungszonen von Binnengewässern
D: Sümpfe und Moore
E: Grünland
E2: Mesophiles Günland
Mesophil bedeutet gemäßigte (nicht extreme) Klimabereiche in Temperatur und Luftfeuchte.