Chalcoscirtus nigritus: Unterschied zwischen den Versionen

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In Deutschland sehr selten nachgewiesen. die Nachweise beschränken sich auf einige wenige Funde im Saale- Main- und Rheintal.<ref>{{AragesNachweise}}</ref>
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Bild:Nigritus_Zietschk_07-06_01-Pedipalpus.jpg|Pedipalpus
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Version vom 23. November 2008, 12:58 Uhr

Chalcoscirtus nigritus (Thorell, 1875)
Schwarzer Zwergglanzspringer
Nigritus-cf Zietschk 07-06 04.jpg
Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Salticidae (Springspinnen)
Gattung: Chalcoscirtus (Zwergglanzspringer)
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:032678
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[D] Deutschlandss<?=2
[D] Bayern 1
[D] Bayern SL 1
[D] Sachsen-Anhalt 2

Es scheint sich hier um eine in Deutschland endemische Art zu handeln. (Blick 2004)

Beschreibung

Körperlänge um 3 mm ( utor).

Prosoma und Opisthosoma tief schwarz, Prosoma unbehaart. Beine gelbbraun, Femora dunkelbraun. Bei den Männchen sind die Beine bis auf die Coxae und Trocheanter schwarzbraun (distal wieder etwas heller).

Reifezeit

Reife Männchen und Weibchen wurden im Juni gefunden ( utor).

Ähnliche Arten

C. infimus ist ebenfalls schwarz gefärbt, besitzt jedoch helle gelbe Beine.
Die Art kann auf den ersten Blick auch mit einem Jungtier von Sibianor aurocinctus verwechselt werden. Diese weisen allerdings eine etwas andere Prosomaform auf: Es verbreitert sich zur Mitte hin, die breiteste Stelle des Prosoma liegt im Bereich der hinteren Seitenaugen, welche weiter voneinander entfernt sind, als die vorderen Seitenaugen. Bei C. infimus stehen die hinteren Seitenaugen genau hinter den vorderen. Im Gegensatz zu den Heliophanus-Arten fehlt Chalcoscirtus die Zeichnung aus weißen Schuppenhaaren.

Lebensraum

An spärlich bewachsenen Xerothermstandorten (Nentwig et al. 2012), wie z.B Kalkhängen.

Verbreitung

Paläarktisch verbreitet (Platnick 2013).

Nachweise für Mitteleuropa: (Blick 2004)

Name DE NL BE CH AT CZ SK PL
Chalcoscirtus nigritus ×              

In Deutschland sehr selten nachgewiesen. Die Nachweise beschränken sich auf einige wenige Funde im Saale-, Main- und Rheintal. (Arachnologische Gesellschaft 2020)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen