Erigone arctica: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Wiki der Arachnologischen Gesellschaft e. V.
Zur Navigation springenZur Suche springen
K (RL NRW)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 1: Zeile 1:
__NOTOC__
__NOTOC__
{{Infobox Spezies
{{Infobox Spezies
|autor=
|autor=White
|jahr=
|jahr=1852
|synanthrop=
|synanthrop=
|neozoon=
|neozoon=
|urspr_name=
|urspr_name=
|familie=Linyphiidae
|familie=Linyphiidae
|lsid=
|lsid=010392
|reife_w=
|reife_w=
|reife_m=
|reife_m=
Zeile 30: Zeile 30:
|bildtext=Weibchen
|bildtext=Weibchen
}}
}}
{{Lücke}}
<!--
==Biologie==
'''Körpergröße''': Weibchen werden 1,8 bis 2,8 mm groß, Männchen 1,9 bis 2,5 mm. <ref name="Roberts>{{Roberts sogb vol2}}</ref>


''{{PAGENAME}}'' verbreitet sich auch in adultem Stadium per [[Ballooning]].<ref name="Gueth">{{lit gueth 2000}}</ref>
{{Autor|Kulczynski}} (1902) beschreibt eine nordeuropäische Unterart ''E. arctica maritima''. Der Artstatus scheint bis heute ungeklärt zu sein, wodurch auch die Informationen in der Literatur schlecht zuzuordnen sind. Der Artikel geht bis auf weiteres von einer für mitteleuropa relevanten Art aus: ''E. arctica''.
 
==Beschreibung==
'''Körperlänge''': Weibchen werden  2,6 bis 3,6 mm groß, Männchen 2,5 bis 3,2 mm.<ref name="Roberts">{{Roberts sogb vol2}}</ref>


==Lebensraum==
==Lebensraum==
''{{PAGENAME}}'' ist eine dominante Art der Uferlebensräume.<ref name="Reinke">{{lit reinke spifau}}</ref> Sie gehört zu den am häufigsten vorkommenden Spinnenarten. Sie ist aber nicht an Uferhabitate gebunden, sondern kommt häufig auch auf Grünland und in Gärten vor.<ref name="Haenggi 1995">{{lit haenggi lebensraeume}}</ref>
An Meeresufern und Flussmündungen, manchmal auch im Innland an den Ufern großer Seen oder an Abwasserkanälen.<ref name="Roberts"/>


==Verbreitung==
==Verbreitung==
''{{PAGENAME}}'' ist holarktisch verbreitet.<ref name="platnick">{{Platnick|Linyphiidae}}</ref>  
''{{PAGENAME}}'' ist holarktisch verbreitet.<ref name="platnick">{{Platnick|Linyphiidae}}</ref>  


Nachweise für Mitteleuropa:<ref name="Blick">{{lit checkliste}}</ref>
Nachweise für Mitteleuropa sind nur für die Unterart ''E. arctica maritima'' aufgeführt:<ref name="Blick">{{lit checkliste}}</ref>
{{ArtenlisteStart}}
{{ArtenlisteStart}}
{{ArtenlisteZeile|{{PAGENAME}}|be,nl,de,ch,at,cz,sk,pl}}
{{ArtenlisteZeile|{{PAGENAME}}|be,nl,de,pl}}
{{ArtenlisteEnde}}
{{ArtenlisteEnde}}
-->
 
In Deutschland nicht häufig nachgewiesen. Die Fundorte liegen größtenteils an oder in der Nähe der Ost- und Nordseeküste. Im Westen ziehen sich die Funde auch weiter ins Binnenland.<ref>{{AragesNachweise}}</ref>


==Bilder==
==Bilder==

Version vom 19. November 2008, 22:18 Uhr

Erigone arctica (White, 1852)
Arctica Poel 08-11 01.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Zwerg-/Baldachinspinnen)
Gattung: Erigone (Glückspinnen)
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:010392
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) 3
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Thüringen 0
[NO] Norwegen LC
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Erigone arctica arctica
  • Erigone sibirica orientalis

Kulczynski (1902) beschreibt eine nordeuropäische Unterart E. arctica maritima. Der Artstatus scheint bis heute ungeklärt zu sein, wodurch auch die Informationen in der Literatur schlecht zuzuordnen sind. Der Artikel geht bis auf weiteres von einer für mitteleuropa relevanten Art aus: E. arctica.

Beschreibung

Körperlänge: Weibchen werden 2,6 bis 3,6 mm groß, Männchen 2,5 bis 3,2 mm. (Roberts 1993)

Lebensraum

An Meeresufern und Flussmündungen, manchmal auch im Innland an den Ufern großer Seen oder an Abwasserkanälen. (Roberts 1993)

Verbreitung

Erigone arctica ist holarktisch verbreitet. (World Spider Catalog 2020)

Nachweise für Mitteleuropa sind nur für die Unterart E. arctica maritima aufgeführt: (Blick 2004)

Name DE NL BE CH AT CZ SK PL
Erigone arctica × × ×         ×

In Deutschland nicht häufig nachgewiesen. Die Fundorte liegen größtenteils an oder in der Nähe der Ost- und Nordseeküste. Im Westen ziehen sich die Funde auch weiter ins Binnenland. (Arachnologische Gesellschaft 2020)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen