Cetonana laticeps: Unterschied zwischen den Versionen

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Bild:Cetonana laticeps w la 6mm AHaselboeck.jpg
Bild:Cetonana laticeps w la 6mm AHaselboeck.jpg

Version vom 5. August 2014, 10:22 Uhr

Cetonana laticeps (Thorell, 1872)
Rindenschleicher
Cetonana laticeps w do 6mm AHaselboeck.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Trachelidae (Glattbeinspinnen)
Gattung: Cetonana (Rindenglattbeine)
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:025092
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten LC
[CZ] Tschechien EN
[D] Deutschlands=?=*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergmh *
[D] Bayern G
[D] Bayern Av/A G
[D] Bayern SL G
[D] Niedersachsen 0
[D] Niedersachsen (H) 0
[D] Nordrhein-Westfalenes===R
[D] Thüringen 3
[SK] Slowakei VU
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Ceto laticeps
  • Ceto nitescens
  • Ceto unicolor
  • Drassus laticeps
  • Selamia unicolor
  • Trachelas nitescens

Merkmale

Körperlänge: Männchen 5 bis 6 mm, der Weibchen 5 bis 7 mm (Nentwig et al. 2012).

Diese kleine, flinke Spinne fällt durch ihren unbehaarten und völlig stachellosen Körper auf.

Prosoma und Opisthosoma sind sehr dunkel bis schwarzbraun, die Beine und Palpen dagegen hell bis mittel-orangebraun, mit Scopula aus aufstellbaren Borsten an den Tarsen und Bereichen des Metatarsus I und II. An einigen Stellen (z.B. Femora der Vorderbeine) sind sie etwas verdunkelt. Die vorderen Mittelaugen sind größer als alle anderen Augen (siehe auch Bilder).

Epigyne mit langgezogenem Septum. Kopulationsöffnungen liegen in der Regel median (siehe Bilder).

Männlicher Pedipalpus mit sehr langem, löffelartigem Cymbium, welches weit über den Bulbus herausragt (siehe Bilder).

Verbreitung

Verbreitet in Europa (Platnick 2013). In Deutschland vor allem im Süden und südlichen Westen nachgewiesen, fehlt bisher in der Norddeutschen Tiefebene (Arachnologische Gesellschaft 2020).

Lebensraum

Wärmeliebende Art. An und unter Baumrinde (z.B. Kiefern). Ab und zu in Gebäuden.

An Laub- und Nadelgehölzen (Obstbäume, Eichen, Kastanien, Kiefern), meist in einem Versteck unter Rinde oder Borke. (Grimm 1986)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise