Zelotes subterraneus-Gruppe: Unterschied zwischen den Versionen
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{{Merkmal|Zelotes-subterraneus Clodra 09-05 03-Pedmitpfei.jpg|Typisch für die Gruppe ist beim männlichen Pedipalpus ein distal außen entspringender Embolus (schwarzer Pfeil), ein hinterer kielartiger Tegulumabschnitt (roter Pfeil), welcher spitz oberhalb der Basis des Embolus endet. Der ventrale (vordere) Teil des Tegulums ist nicht sehr breit und endet vor der Spitze des Kiels, abgerundet oder mit einem Vorsprung.}} | |||
{{Merkmal|Zelotes-subterraneus No-Finnmark 11-07 02-Epig-VulvamitPfeilen.jpg|Die Epigyne hat eine Cuticularfalte in der Form eines nach oben (anterior) offenen Herzens (schwarzer Pfeil). Dorsal betrachtet (Vulva) entspringen die Einführgänge nahe der Spitze des 'Herzens' an einer Leiste (roter Pfeil), mit den Lateraldrüsen aufsitzend (grüner Pfeil; hier etwas distanzierter, in der Regel enger anliegend).}} | |||
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Version vom 5. Mai 2014, 15:59 Uhr
Die Zelotes subterraneus-Gruppe umfasst in Mitteleuropa folgende Arten (Grimm 1985):
- Zelotes aeneus
- Zelotes apricorum
- Zelotes atrocaeruleus
- Zelotes aurantiacus
- Zelotes clivicola
- Zelotes electus
- Zelotes erebeus
- Zelotes gallicus
- Zelotes similis
- Zelotes subterraneus
- Zelotes zellensis
Merkmale nach Grimm (1985)
Determination
Männchen können anhand des Pedipalpus auseinander gehalten werden, bei Weibchen bedarf es in der Regel einer sauberen Vulva-Extraktion (Ausnahme z.B. Zelotes erebeus) (Grimm 1985), was die Bestimmung der Mitglieder dieser Artengruppe wesentlich erschwert und in der Regel nur von Spezialisten durchgeführt werden kann.
Lebensraum
Insbesondere Zelotes subterraneus gehört zu den (in Deutschland) am häufigsten nachgewiesenen Arten der Gattung (Arachnologische Gesellschaft 2020). Sie bewohnt eine breites Spektrum an verschiedenen Habitaten (Grimm 1985).
Quellen
- Arachnologische Gesellschaft (2020): Atlas der Spinnentiere Europas.
- Grimm U (1985): Die Gnaphosidae Mitteleuropas (Arachnida, Araneae). Abhandlungen des Naturwissenschaftlichen Vereins in Hamburg 26, 318 S., ISSN 0173-7481.