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Es wird das Substrat, in dem sich die Tiere befinden, eingesammelt und durch ein {{Begriff|grobmaschiges Sieb|ca. 5 mm Maschenweite haben sich als zweckmäßig erwiesen}} gefiltert. Es gibt verschiedene Methoden, dies umzusetzen. Am bekanntesten ist das Käfersieb nach {{Autor|Reitter-Winkler}}, aber innerhalb des Spinnen-Forums ist insbesondere die Gesiebekiste nach {{Autor|Morka}} sehr beliebt. | Es wird das Substrat, in dem sich die Tiere befinden, eingesammelt und durch ein {{Begriff|grobmaschiges Sieb|ca. 5 mm Maschenweite haben sich als zweckmäßig erwiesen}} gefiltert. Es gibt verschiedene Methoden, dies umzusetzen. Am bekanntesten ist das Käfersieb nach {{Autor|Reitter-Winkler}}, aber innerhalb des Spinnen-Forums ist insbesondere die Gesiebekiste nach {{Autor|Morka}} sehr beliebt. | ||
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Version vom 17. April 2014, 07:53 Uhr
Ein Gesiebeprobe ist ein Methode zum Nachweis von Arthropoden welche sich in einem Substrat aufhalten.
Prinzip
Viele Tiere leben in einem Substrat; z. B.in der Laubstreu der Wälder oder innerhalb von Moospolstern. In der Regel werden damit epigäische Substrate gefiltert, in denen die Tiere laufaktiv oder sessil vorhanden sind. Aber es können auch Substrate anderen Straten entnommen werden; etwa Moospolster oder Totholzablagerungen auf Bäumen. So wurde 2006 als Erstnachweis für Deutschland Hahnia picta aus rotfaulem Eichenholz gesiebt (Kielhorn & Blick 2007). Die Gesiebeprobe macht sich wie auch andere Nachweismethoden (Z. B. der Klopfschirm) den Umstand zu Nutze, dass Arthropoden sich bei Störung fallen lassen.
Es wird das Substrat, in dem sich die Tiere befinden, eingesammelt und durch ein grobmaschiges Sieb gefiltert. Es gibt verschiedene Methoden, dies umzusetzen. Am bekanntesten ist das Käfersieb nach Reitter-Winkler, aber innerhalb des Spinnen-Forums ist insbesondere die Gesiebekiste nach Morka sehr beliebt.
Quellen
- Kielhorn KH & Blick T (2007): Erstfund von Hahnia picta (Araneae, Hahniidae) in Deutschland - mit Angaben zu Habitatpräferenz und Verbreitung. Arachnologische Mitteilungen 33, S. 7–10, ISSN 1018-4171, doi:10.5431/aramit3302.