Atypus piceus: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Art unterscheidet sich von den anderen ''Atypus''-Arten durch dreigliedrige hintere Spinnwarzen,  wobei das letzte Glied durch einen unpigmentierten Ring scheinbar geteilt wird. Dieser Ring ist von der Seite und von oben gut zu erkennen, schließt aber nich ganz, sodass er von unten (hinten) nicht zu sehen ist.
Die Art unterscheidet sich von den anderen ''Atypus''-Arten durch dreigliedrige hintere Spinnwarzen,  wobei das letzte Glied durch einen unpigmentierten Ring scheinbar geteilt wird. Dieser Ring ist von der Seite und von oben gut zu erkennen, schließt aber nicht ganz, sodass er von unten (hinten) nicht zu sehen ist.


Die Ausbildung dieser Scheinsegmentgrenze scheint recht varibel zu sein. Vor allem die Abgrenzung zu ''[[Atypus muralis|A. muralis]]'' ist nicht immer ganz eindeutig.
Die Ausbildung dieser Scheinsegmentgrenze scheint recht varibel zu sein. Vor allem die Abgrenzung zu ''[[Atypus muralis|A. muralis]]'' ist nicht immer ganz eindeutig.

Version vom 12. August 2008, 22:03 Uhr

Atypus piceus (Sulzer, 1776)
Pechschwarze Tapezierspinne
Piceus Schmieden 07-10 02.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Atypidae (Tapezierspinnen)
Gattung: Atypus (Echte Tapezierspinnen)
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:000091
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten VU
[CZ] Tschechien VU
[D] Deutschlandmh<(↓)-F; WV
[D] Baden-Württembergmh V
[D] Bayern 3
[D] Bayern Av/A 3
[D] Bayern OG 3
[D] Bayern T/S 3
[D] Mecklenburg-Vorp.es<<↓↓ 1
[D] Niedersachsen 2
[D] Niedersachsen (H) 2
[D] Nordrhein-Westfalens<(↓)-3
[D] Sachsen-Anhalt 1

Beschreibung

Die Körperlänge wird ohne die Chelizeren gemessen. Körperlänge ähnlich A. affinis: Weibchen 10 bis 15 mm, Männchen 7 bis 9 mm. (Roberts 1996)

Färbung und Aussehen ähnlich A. affinis, aber im Allgemeinen etwas dunkler (Roberts 1996).

Die Art unterscheidet sich von den anderen Atypus-Arten durch dreigliedrige hintere Spinnwarzen, wobei das letzte Glied durch einen unpigmentierten Ring scheinbar geteilt wird. Dieser Ring ist von der Seite und von oben gut zu erkennen, schließt aber nicht ganz, sodass er von unten (hinten) nicht zu sehen ist.

Die Ausbildung dieser Scheinsegmentgrenze scheint recht varibel zu sein. Vor allem die Abgrenzung zu A. muralis ist nicht immer ganz eindeutig.

Lebensraum

Atypus piceus lebt an trockenen, schütter bewachsenen, stark besonnten Stellen (Kalktrockenhänge und Trockenrasen). Der Untergrund darf jedoch nicht geröllig sein.

Verbreitung

In Süd- und Mitteldeutschland verbreitet. Die Art scheint nördlich der Mittelgebirge zu fehlen. Europa bis Moldavien und im Iran (Platnick 2013).

Lebensweise

Die Art lebt wie alle Atypus-Arten in Erdröhren. Siehe hierzu Gattungsartikel Atypus.

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

  • Platnick NI (2013): The World Spider Catalog, Version 13.5. The American Museum of Natural History.
  • Roberts MJ (1996): Collins Field Guide. Spiders of Britain and Northern Europe. HarperCollins Publishers Ltd.. ISBN 0-00-219981-5, 383 S.