Dysdera ninnii: Unterschied zwischen den Versionen

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==Merkmale==
==Merkmale==
'''Körperlänge''': Beide Geschlechter erreichen 5 bis 10 mm <ref name="SpiMi">{{Lit uniBern}}</ref>.
'''Körperlänge''': Beide Geschlechter erreichen 5 bis 10 mm <ref name="Heimer Nentwig">{{Lit Heimer Nentwig 1991}}</ref>.


'''Prosoma''' dunkelrot bis tief rotbraun. Die Oberfläche des Carapax ist mit rundlichen, scharf abgegrenzten Einsenkungen versehen. Sternum ähnlich.  
'''Prosoma''' dunkel rotbraun. Carapax und Sternum fein granuliert. Chelizeren mit 4 oder 5 Zähnen.


'''Opisthosoma''' cremefarben bis rötlich.
Femur IV unbestachtelt, Tibia IV mit einem kleinen ventralen Stachel und Tibia III mit zwei kleinen Stacheln. <ref name="Le Peru">{{Lit Le Peru Synthesis A-T 2011}}</ref>
 
'''Beine''' einheitlich gelblich bis rötlich. Tibia IV nur distal mit ventralen Stacheln.


==Verbreitung==
==Verbreitung==
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==Lebensraum==
==Lebensraum==
Unter Steinen und im Laub <ref name="SpiMi"/>.
Auf Brachflächen, jedoch auch in Koniferen- und Laubwäldern, an Schutthängen und xerothermen Baumsteppen <ref name="Le Peru"/>.
 
Im Lebensraum unter Steinen und im Falllaub <ref name="Heimer Nentwig"/>.


==Bilder==
==Bilder==

Version vom 23. November 2012, 14:12 Uhr

Dysdera ninnii Canestrini, 1868
Dysdera ninnii1.JPG
Männchen (Präparat)
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Dysderidae (Sechsaugenspinnen)
Gattung: Dysdera (Asselfresser)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:004505
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten NT

Merkmale

Körperlänge: Beide Geschlechter erreichen 5 bis 10 mm (Heimer & Nentwig 1991).

Prosoma dunkel rotbraun. Carapax und Sternum fein granuliert. Chelizeren mit 4 oder 5 Zähnen.

Femur IV unbestachtelt, Tibia IV mit einem kleinen ventralen Stachel und Tibia III mit zwei kleinen Stacheln. (Le Peru 2011)

Verbreitung

Mittel- und Südeuropa, östlich bis in die Ukraine (World Spider Catalog 2020).

Nur einmal in Deutschland im äußersten Südosten nachgewiesen (Arachnologische Gesellschaft 2020).

Lebensraum

Auf Brachflächen, jedoch auch in Koniferen- und Laubwäldern, an Schutthängen und xerothermen Baumsteppen (Le Peru 2011).

Im Lebensraum unter Steinen und im Falllaub (Heimer & Nentwig 1991).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Quellen

Quellen der Nachweise