Steatoda albomaculata: Unterschied zwischen den Versionen

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==Lebensweise==
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''{{PAGENAME}}'' baut in kleinen Vertiefungen (z.B. Trittsiegeln) oder am Rande der Vegetation ein kleines, flaches Haubennetz. Die Spinne lauert meist versteckt in ihrem Schlupfwinkel am Rand des Netzes. Bei sonnigen Wetter sitzen die Tiere manchmal auch im Netz. (Eigene beobachtungen {{autor|Lemke}})
''{{PAGENAME}}'' baut in kleinen Vertiefungen (z.B. Trittsiegeln) oder am Rande der Vegetation ein kleines, flaches Haubennetz. Die Spinne lauert meist versteckt in ihrem Schlupfwinkel am Rand des Netzes. Bei sonnigen Wetter sitzen die Tiere manchmal auch im Netz. (Eigene Beobachtungen {{autor|Lemke}})


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Ameisen gehören anscheinend zum festen Nahrungsspektrum. Die Weibchen legen drei bis vier Eikokons mit 20 bis 80 Eikokons. Die Eikokons werden mit Erdpartikeln getarnt. Die Jungtiere schlüpfen nach 30 Tagen. <ref name="Levy & Amitai"/>
Ameisen gehören anscheinend zum festen Nahrungsspektrum. Die Weibchen legen drei bis vier Eikokons mit 20 bis 80 Eiern. Die Eikokons werden mit Erdpartikeln getarnt. Die Jungtiere schlüpfen nach 30 Tagen. <ref name="Levy & Amitai"/>


==Bilder==
==Bilder==

Version vom 5. Oktober 2012, 15:53 Uhr

Steatoda albomaculata (De Geer, 1778)
Weißfleckige Fettspinne (Buchholz et al. 2010)
Steatoda albumaculata 5mm Wien sandige Gstettn EDerschmidt 120715 029.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Theridiidae (Kugelspinnen)
Gattung: Steatoda (Fettspinnen)
Reifezeit (Roberts 1996)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:008019
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien LC
[D] Deutschlandmh(<)?=G
[D] Berlinss<<↓↓-1
[D] Brandenburg 3
[D] Baden-Württembergs 3
[D] Bayern 3
[D] Bayern Av/A 3
[D] Bayern OG 3
[D] Bayern SL 3
[D] Bayern T/S 3
[D] Mecklenburg-Vorp.s<<↓↓ 2
[D] Niedersachsen 3
[D] Niedersachsen (H) 2
[D] Niedersachsen (T) 3
[D] Nordrhein-Westfalens<(↓)=3
[D] Schleswig-Holsteins==-D*
[D] Sachsen 3
[D] Sachsen-Anhalt 3
[D] Thüringen 3
[NO] Norwegen LC
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Lithyphantes albomaculatus
  • Lithyphantes corollatus
  • Steatoda albomaculata infuscata

Merkmale

Körperlänge: Weibchen 5,2 bis 5,9 mm, Männchen 3,6 bis 4,1 mm. Siehe jedoch auch Datensammlung: Datensammlung zu Steatoda albomaculata.

Prosoma und Sternum braun bis fast schwarz. Die lateralen Augenpaare berühren sich nicht. An der Spitze der Chelizerengrundglieder ist eine gratartige Aufwölbung bei den Männchen zu finden.

Opisthosoma ebenfalls braun bis schwarz, mit einer deutlichen, fast durchgehenden weißen Umrandung. Dorsal mit zwei Reihen weißer Punkte, welche zu größeren Flecken verschmelzen können.

Beine gelblich bis braun, teilweise dunkel geringelt.

Epigynengrube mit vom anterioren Band hereinreichender zapfenartiger Wölbung, die an den Seiten breiter wird. Am unteren seitlichen Rand kurz vor der Epigastralfurche mit wulstigen Falten.

Pedipalpus mit abstehender, fingerförmiger, schwarz sklerotisierter Apophyse. (Levy & Amitai 1982)

Lebensraum

In Großbritannien in trockenem, steinigen Heideland (Roberts 1996). In Deutschland an sandigen Stellen mit wenig Bewuchs wie Binnendünen und Sandgruben.

Auch schon an Stellen mit feinteiligem Untergrund wie Gips-Anhydrit oder Tonmergel-Geröll gefunden.

Aufgrund der Bindung an solch sensible Lebensräume ist die Art in Deutschland als gefährdet gelistet. Stellenweise ist sie aber durchaus häufig (Bellmann 2010).

Verbreitung

Steatoda albomaculata ist weltweit verbreitet (World Spider Catalog 2020).

Lebensweise

Steatoda albomaculata baut in kleinen Vertiefungen (z.B. Trittsiegeln) oder am Rande der Vegetation ein kleines, flaches Haubennetz. Die Spinne lauert meist versteckt in ihrem Schlupfwinkel am Rand des Netzes. Bei sonnigen Wetter sitzen die Tiere manchmal auch im Netz. (Eigene Beobachtungen Lemke)

Ameisen gehören anscheinend zum festen Nahrungsspektrum. Die Weibchen legen drei bis vier Eikokons mit 20 bis 80 Eiern. Die Eikokons werden mit Erdpartikeln getarnt. Die Jungtiere schlüpfen nach 30 Tagen. (Levy & Amitai 1982)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise