Gnaphosa bicolor: Unterschied zwischen den Versionen
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Das Männchen kann anhand des langen bogenförmigen Embolus und den mit starken Borsten versehenen Femur des '''Pedipalpus''' erkannt werden <ref name="Ovtsharenko et al">{{Lit Ovtsharenko et al. 1992 North asian Gnaphosa}}</ref>, der Embolus ist mit kleinen, aber gut sichtbaren Zähnchen versehen <ref name="Grimm">{{Lit Grimm 1986 Gnaphosidae}}</ref>. | Das Männchen kann anhand des langen bogenförmigen Embolus und den mit starken Borsten versehenen Femur des '''Pedipalpus''' erkannt werden <ref name="Ovtsharenko et al">{{Lit Ovtsharenko et al. 1992 North asian Gnaphosa}}</ref>, der Embolus ist mit kleinen, aber gut sichtbaren Zähnchen versehen <ref name="Grimm">{{Lit Grimm 1986 Gnaphosidae}}</ref>. | ||
Version vom 30. September 2012, 18:17 Uhr
| Gnaphosa bicolor (Hahn, 1833) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Zweifarbige Plattbauchspinne (Buchholz et al. 2010) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Männchen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ordnung: Araneae (Webspinnen) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Familie: Gnaphosidae (Plattbauchspinnen) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gattung: Gnaphosa (Eigentliche Plattbauchspinnen) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Reifezeit (Bellmann 2001) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Verbreitung in Europa[Quellen] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
etabliert, nicht etabliert, nicht betrachtet
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| Weitere Informationen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:027200 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gefährdung nach Roter Liste | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Merkmale
Körperlänge: Weibchen 6 bis 10 mm, Männchen 6 bis 8 mm (Nentwig et al. 2012)
Grundfarbe dunkel- bis schwarzbraun, Opisthosoma grau behaart. Die Art unterscheidet sich von den anderen mitteleuropäischen Gnaphosa-Arten durch auffällig rot bis gelb gefärbte Femora.
Das Männchen kann anhand des langen bogenförmigen Embolus und den mit starken Borsten versehenen Femur des Pedipalpus erkannt werden (Ovtsharenko et al. 1992), der Embolus ist mit kleinen, aber gut sichtbaren Zähnchen versehen (Grimm 1985).
Die Epigyne des Weibchens besitzt eine (langgezogene) dreieckige Haube und anterior erweiterte Spermatheken (Ovtsharenko et al. 1992).
Ähnliche Arten
Die meisten Gnaphosa-Arten besitzen im Vergleich zum restlichen Körper etwas hellere Femora, so dass vor allem bei jüngeren Exemplaren manchmal nicht leicht zu entscheiden ist, ob es sich um Gnaphosa bicolor oder eine der anderen wärme- und trockenheitsliebenden Arten handelt.
Lebensraum
Hügeliges bis bergiges Gebiet mit warmen Trockenhängen. Die Vegetation kann aus lichten Nadel- und Mischwälder bestehen oder Felssteppen ähneln. Vom Flachland bis ins Hochgebirge über 1000 m. (Grimm 1985)
In Deutschland nicht häufig nachgewiesen (Arachnologische Gesellschaft 2020), an entsprechenden Stellen aber oft in hoher Individuendichte.
Verbreitung
Gnaphosa bicolor ist von Europa bis Georgien verbreitet (Platnick 2013).
Lebensweise
Tagsüber unter Steinen, im Moos, Laubstreu. Der vom Weibchen bewachte Kokon wird unter Steinen angelegt und mit einem Schutzgespinst umgeben. (Grimm 1985)
Bilder
- Weibchen
- Männchen
Weblinks
Nachweis- und Verbreitungskarten
- Arachnologische Gesellschaft (2020): Atlas der Spinnentiere Europas.
- Staudt A. [Koord.] (2008): Europäische Verbreitung. AraGes e. V.
- Tutelaers P (2026): Benelux spider distribution maps.
Weitere Weblinks
Quellen
- Arachnologische Gesellschaft (2020): Atlas der Spinnentiere Europas.
- Bellmann H (2001): Kosmos-Atlas Spinnentiere Europas. Frankh-Kosmos Verlag. ISBN 3-440-09071-X, 304 S.
- Buchholz S, Hartmann V & Kreuels M (2010): Rote Liste und Artenverzeichnis der Webspinnen - Araneae - in Nordrhein-Westfalen. Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen 3. Fassung, Stand August 2010, S. 1–25.
- Grimm U (1985): Die Gnaphosidae Mitteleuropas (Arachnida, Araneae). Abhandlungen des Naturwissenschaftlichen Vereins in Hamburg 26, 318 S., ISSN 0173-7481.
- Nentwig W, Blick T, Bosmans R, Gloor D, Hänggi A & Kropf C (2012): Spinnen Europas. Version 01.2012. Online https://www.araneae.nmbe.ch, doi:10.24436/1.
- Ovtsharenko VI, Platnick NI & Song DX (1992): A review of the North Asian ground spiders of the Genus Gnaphosa (Araneae, Gnaphosidae). Bulletin of the American Museum of Natural History 212, S. 1-88.
- Platnick NI (2013): The World Spider Catalog, Version 13.5. The American Museum of Natural History.
Quellen der Nachweise
- Nentwig W, Blick T, Bosmans R, Gloor D, Hänggi A & Kropf C (2020): Spinnen Europas. Online https://www.araneae.nmbe.ch (automatisch synchronisiert), doi:10.24436/1.