Phycosoma inornatum: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 12. September 2012, 08:56 Uhr

Phycosoma inornatum (O. P.-Cambridge, 1861)
Galgenspinne
Phycosoma inornatum w Fontenoy sur Moselle Lorraine Jun06 1 ASTaudt box.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Theridiidae (Kugelspinnen)
Gattung: Phycosoma (Galgenspinnen)
Reifezeit (Dahl 1937)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:007399
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten EN
[CZ] Tschechien CR
[D] Deutschlandss<==3
[D] Baden-Württembergss R
[D] Bayern 2
[D] Bayern SL 2
[D] Bayern T/S 2
[D] Niedersachsen 2
[D] Niedersachsen (T) 2
[D] Sachsen 2
[D] Sachsen-Anhalt 2
[NO] Norwegen LC
[SK] Slowakei EN
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Dipoena inornata
  • Euryopis inornata
  • Lasaeola dissimilis
  • Lasaeola inornata
  • Phycosoma inornata
  • Steatoda inornata

Merkmale

Körperlänge: Weibchen werden 2,4 bis 3,1 mm und Männchen 1,9 bis 2,2 mm lang (Dahl 1937).

Das Prosoma des Weibchens ist rotgelb oder bräunlich gefärbt. Es steigt vom Petiolus bis zum Vorderrand gleichmäßig an. Das breite, ovale Opisthosoma ist graugelb bis schwarz. Das Sternum ist hellgelb bis rotgelb. Die Beine sind rotgelb, wobei Tibia I und II stark gebräunt erscheinen und gelegentlich an der Basis aufgehellt sind. Tibia IV (manchmal auch Tibia III) weist einen breiten braunen oder schwarzen Endring auf. (Dahl 1937)

Bei der Epigyne schimmern die stark nach vorne und außen gebogenen Einführgänge durch (Dahl 1937).


Beim Männchen ist das Opisthosoma fast immer schwarz. Ansonsten hat es die gleiche Färbung wie das Weibchen. Das Prosoma ist genau so hoch wie lang. (Dahl 1937)

Die Endapophyse am Pedipalpus ist typisch für die Art (Dahl 1937).

Reifezeit

Männchen werden in der zweiten Maihälfte adult. Anfang Juni wurde die Kopulation beobachtet. (Dahl 1937)

Lebensraum

Phycosoma inornatum lebt auf Bäumen und im Gras in Nadelwäldern. Manchmal wird sie auch auf Felsen gefunden. (Dahl 1937)

Verbreitung

Europa und Russland (Platnick 2013).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Weblinks

Quellen

  • Dahl F (1937): Die Tierwelt Deutschlands und der angrenzenden Meeresteile nach ihren Merkmalen und nach ihrer Lebensweise, 33. Teil: Gnaphosidae-Anyphaenidae-Clubionidae-Hahniidae-Argyronetidae-Theridiidae. Verlag Gustav Fischer Jena, 222 S.
  • Platnick NI (2013): The World Spider Catalog, Version 13.5. The American Museum of Natural History.

Quellen der Nachweise