Euophrys rufibarbis: Unterschied zwischen den Versionen
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Grundfarbe ähnlich wie Weibchen, jedoch mit einer auffallenden, scharlachroten Behaarung unter den gelb oder orange umrandeten Frontalaugen. | Grundfarbe ähnlich wie Weibchen, jedoch mit einer auffallenden, scharlachroten Behaarung unter den gelb oder orange umrandeten Frontalaugen. | ||
Die beiden verdickten Vorderbeine sind bis auf die hellbraunen Femora und Tarsen glänzend schwarz und zusätzlich dicht behaart. | Die beiden verdickten Vorderbeine sind bis auf die hellbraunen Femora und Tarsen glänzend schwarz und zusätzlich dicht schwarz behaart. | ||
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Version vom 22. April 2011, 15:53 Uhr
| Euophrys rufibarbis (Simon, 1868) |
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| Systematik |
| Ordnung: Araneae (Webspinnen) |
| Familie: Salticidae (Springspinnen) |
| Gattung: Euophrys (Schönbrauspringer) |
| Verbreitung in Europa[Quellen] |
etabliert, nicht etabliert, nicht betrachtet
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| Weitere Informationen |
| LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:033334 |
| Gefährdung nach Roter Liste |
| Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor. |
| Synonyme und weitere Kombinationen |
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Merkmale
Körpergröße: 3,5 bis 4,5 mm (Weibchen) bzw. 3 bis 4 mm (Männchen). (Bellmann 2010)
Weibchen
Prosoma dorsal braun behaart, cephaler Bereich dunkler, zwischen dem hintersten Augenpaar hell eingeschnürt. Gesichtsfeld unter den mittleren Frontalaugen weiß bis orange behaart. Pedipalpen braun, hell behaart.
Opisthosoma hell-dunkel gescheckt, mit zwei undeutlichen mittleren Reihen aus dunklen Flecken.
Beine undeutlich hell-dunkel geringelt.
Männchen
Grundfarbe ähnlich wie Weibchen, jedoch mit einer auffallenden, scharlachroten Behaarung unter den gelb oder orange umrandeten Frontalaugen.
Die beiden verdickten Vorderbeine sind bis auf die hellbraunen Femora und Tarsen glänzend schwarz und zusätzlich dicht schwarz behaart.
Lebensraum
Trockene, nur wenig bewachsene Flächen. (Bellmann 2010) Metzner berichtet davon, dass Exemplare der Art mithilfe von Bodenfallen sowohl an einem mit Olivenbäumen bepflanzten Berghang wie auch an der Küste auf einem kiesigen Uferbereich nachgewiesen werden konnten. (Metzner 2021)
Verbreitung
Mediterran, fehlt in Mitteleuropa. (Bellmann 2010)
Weitere Links
- Metzner H (2021): The World of Jumping Spiders.
Quellen
- Bellmann H (2010): Der Kosmos Spinnenführer: Über 400 Arten Europas. Kosmos. 1. Auflage. ISBN 3-440-10114-2, 429 S.
- Metzner H (2021): The World of Jumping Spiders.
Quellen der Nachweise
- Nentwig W, Blick T, Bosmans R, Gloor D, Hänggi A & Kropf C (2020): Spinnen Europas. Online https://www.araneae.nmbe.ch (automatisch synchronisiert), doi:10.24436/1.