Steatoda nobilis: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Prosoma''' ist glänzend rotbraun, mit dünnen dunkleren Radiärstreifen. Das '''Opisthosoma''' ist purpurbraun bis dunkelbraun mit einer unregelmäßigen weißen Streifenzeichnung. Das kleinere '''Männchen''' besitzt eine helle Foliumszeichnung mit vier eingesenkten rötlichen Punkten auf dem ebenfalls braunen bis purpurbraunen Hinterleib. Die Beine beider Geschlechter sind hellbraun mit distal dunkleren Tibien.
Das '''Prosoma''' ist glänzend rotbraun, mit dünnen dunkleren Radiärstreifen. Das '''Opisthosoma''' ist purpurbraun bis dunkelbraun mit einer unregelmäßigen weißen Streifenzeichnung. Das kleinere '''Männchen''' besitzt eine helle Foliumszeichnung mit vier eingesenkten rötlichen Punkten auf dem ebenfalls braunen bis purpurbraunen Hinterleib. Die Beine beider Geschlechter sind hellbraun mit distal dunkleren Tibien.


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==Weblinks==
==Weblinks==

Version vom 19. Dezember 2010, 20:42 Uhr

Steatoda nobilis (Thorell, 1875)
Noble Fettspinne
Steatoda-nobilis-female-1-.jpg
Steatoda nobilis
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Theridiidae (Kugelspinnen)
Gattung: Steatoda (Fettspinnen)
Reifezeit (Roberts 1996)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:008125
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[D] Berlin nb
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Lithyphantes nobilis
  • Teutana nobilis

Merkmale

Körpergröße: Weibchen werden bis 15 mm groß, Männchen bis 10 mm.

Das Prosoma ist glänzend rotbraun, mit dünnen dunkleren Radiärstreifen. Das Opisthosoma ist purpurbraun bis dunkelbraun mit einer unregelmäßigen weißen Streifenzeichnung. Das kleinere Männchen besitzt eine helle Foliumszeichnung mit vier eingesenkten rötlichen Punkten auf dem ebenfalls braunen bis purpurbraunen Hinterleib. Die Beine beider Geschlechter sind hellbraun mit distal dunkleren Tibien.

Steatoda nobilis besitzt im Gegensatz zu Latrodectus bezahnte Chelizeren.

Lebensraum

Urbane Strukturen wie Zäune, Mauern und Gebäude. Aber auch an Baumstämmen und Hecken. Fehler! Referenz name='SpiMi' kann nicht zugeordnet werden

Verbreitung

Kommt heute auch in England und Frankreich vor. Ursprüngliches Verbreitungsgebiet Madeira und die Kanarischen Inseln. (Nentwig et al. 2012)

Giftigkeit

Bissunfälle mit Steatoda nobilis können verschiedenste Symptome auslösen. So wird häufig von von einem Brennen um die Bisstelle berichtet, welches starken, sich ausbreitenden Schmerzen weicht. Ebenso kann vorübergehende Taubheit und ein Anschwellen der betroffenen Extremität oder der Körperpartie erfolgen, begleitet von einer Hautrötung. Auch grippeähnliche Symptome wie Schüttelfrost, erhöhte Schweißproduktion und Müdigkeit können auftreten.

Zu bemerken gilt, das nur Weibchen beißen. (Anonymus 2010)

Quellen

Quellen der Nachweise