Pellenes nigrociliatus: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 25. September 2010, 11:52 Uhr

Pellenes nigrociliatus (Simon, 1875)
Streifen-Schneckenspringer
Pellenes nigrociliatus luterbach.jpg
Pellenes nigrociliatus
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Salticidae (Springspinnen)
Gattung: Pellenes (Schneckenspringer)
Reifezeit (Bellmann 2010)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa (Blick 2004) (Cardoso 2000) (Harvey et al. 2002) (Milosevic 2002) (Blagoev et al. 2002) (Szűts T et al. 2003) (Bayram et al. 2008) (Stoch 2003) (Morano 2005)
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:035300
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien VU
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlands<<?=2
[D] Berlins<<(↓)=2
[D] Brandenburg 2
[D] Baden-Württembergss 2
[D] Bayern 2
[D] Bayern SL 2
[D] Mecklenburg-Vorp.ss<<↓↓ 1
[D] Niedersachsen 1
[D] Niedersachsen (T) 1
[D] Sachsen 2
[D] Sachsen-Anhalt 3
[D] Thüringen 2
[PL] Bielitz-Biala ?
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole ?
[PL] Oberschlesien VU
[PL] Tschenstochau VU
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Attus bedeli
  • Pellenes tauricus
  • Salticus unispinus

Merkmale

Körperlänge: 4,6 bis 6,0 mm. (Nentwig et al. 2012)

Weibchen

Die Grundfarbe ist ein dunkles Schwarz, auf dem sich eine konstrastreiche weiße Strichzeichnung befindet. Auf dem Prosoma sitzen hinter den Augen der dritten Reihe zwei weiße Punkte. Unter den großen Frontalaugen verläuft ein weißes, horizontales Querband, welches seitlich von einem feinen schwarzen Längsstrich durchzogen sein kann. Auf dem vorderen Rand des Opisthosomas befindet sich ein breiter weißer Querstreifen. Ein weißer, zentraler Längsstrich verläuft bis knapp an dessen äußeren Rand, berührt ihn aber in der Regel nicht. Jeweils zwei weitere, leicht zur Mitte hin geneigte Querstreifen befinden sich links und rechts dieses Längsstreifens. Die Beine sind dunkel und vorallem distal mit einzelnen hellen Haaren durchsetzt.

Männchen

Das kleinere Männchen ist recht ähnlich gezeichnet. Die weiße Querbinde unter den Frontalaugen ist meistens dünner. Die Pedipalpen sind nur an Patella und Tibia hell behaart, der Rest schwarz und die Cheliceren tragen an ihrer Vorderseite vertikale helle Haarlinien. Die Vorderbeine sind kräftiger und länger. Femur, Patella und Basis der Tibia sind rotbraun bis braun.

Verbreitung

Paläarktisch verbreitet (Platnick 2013).

Lebensraum

Wärmeliebende Art, (Nentwig et al. 2012) auf Sandböden und Trockenrasen. (Bellmann 2001)

Lebensweise

Die Art baut eine Wohnröhre in leeren Schneckengehäusen oder Laubblättern, (Nentwig et al. 2012) wo sie auch überwintert. Ein besonderes Verhalten zeigt das Weibchen vor der Eiablage. Im Frühsommer befestigt es mithilfe von Spinnseide leere Schneckenhäuser oder aufgerollte, trockene Blätter knapp über dem Boden an toten Ästen oder Pflanzen, um darin seine Eier abzulegen. (Bellmann 2001)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen