Leiobunum blackwalli: Unterschied zwischen den Versionen
Arno (Diskussion | Beiträge) (Foto zugefügt) |
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 47: | Zeile 47: | ||
* {{verbreitung_deutschland}} | * {{verbreitung_deutschland}} | ||
* {{verbreitung_benelux}} | * {{verbreitung_benelux}} | ||
* {{AragesVerbreitung| | * {{AragesVerbreitung|1038}} | ||
===Weitere Links=== | ===Weitere Links=== | ||
Version vom 18. Januar 2010, 21:06 Uhr
| Leiobunum blackwalli (Meade, 1861) | ||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tannenbaumrückenkanker | ||||||||||||||||||||||||||||
| L. blackwalli, Weibchen | ||||||||||||||||||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||||||||||||||||||
| Ordnung: Opiliones (Weberknechte) | ||||||||||||||||||||||||||||
| Familie: Sclerosomatidae | ||||||||||||||||||||||||||||
| Gattung: Leiobunum | ||||||||||||||||||||||||||||
| Verbreitung in Europa (Blick & Komposch 2004) (Angel & Zarazaga unda) (Delfosse 2004) (Hillyard 2001) (Stol 2007) | ||||||||||||||||||||||||||||
etabliert, nicht etabliert, nicht betrachtet
| ||||||||||||||||||||||||||||
| Gefährdung nach Roter Liste | ||||||||||||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||||||||||||
| Synonyme und weitere Kombinationen | ||||||||||||||||||||||||||||
|
Beschreibung
Weibchen werden 3,6 bis 5,3 mm groß, Männchen 2,6 bis 3,0 mm (Martens 1978).
Kleine Formen. Männchen an der Oberseite rötlich bis dunkel braun gefärbt. Weibchen dorsal gelblich bis grünbraun mit einer undeutlich gezackten Sattelzeichnung. Augenhügel hoch, glatt, ohne Tuberkeln, silbrig mit einem deutlichen braunen Medianstreifen. Typisch für das Weibchen ist der Übergang der Sattelzeichnung von 4. (dunkel braun) auf 5. Dorsalsegment (hell). Das Männchen fällt auf mit seinen sehr hell umrandeten Augen. Das Genital-Operculum ist kurz und recht breit, beim Männchen mit zwei dunklen Punkten (durchscheinender Penis!).
Ähnliche Arten
Leiobunum blackwalli kann leicht mit Nelima sempronii verwechselt werden. Bei letzterem ist jedoch die leichte Vertiefung zwischen den Augen nicht braun, sondern hell bis silbrig gefärbt.
Lebensraum
In lichten Wäldern unter Laub, Steinen und Totholz, aber auch in Gärten.
Verbreitung
Weit verbreitet und häufig in Mitteleuropa. (Martens 1978)
Bilder
- Weibchen
Weblinks
Nachweis- und Verbreitungskarten
- Lemke M (2014): Nachweiskarte Schleswig-Holstein einschließlich Hamburg (Projekt 2017 beendet und Domain gelöscht).
- Arachnologische Gesellschaft (2020): Atlas der Spinnentiere Europas.
- Tutelaers P (2026): Benelux spider distribution maps.
- Staudt A. [Koord.] (2008): Europäische Verbreitung. AraGes e. V.
Weitere Links
Quellen
- Angel M & Zarazaga A (undatiert): El Reino Animal en la Península Ibérica y las Islas Baleares.
- Blick T & Komposch C (2004): Checkliste der Weberknechte Mittel- und Nordeuropas, Checklist of the harvestmen of Central and Northern Europe (Arachnida: Opiliones) Version 27. Dezember 2004.
- Delfosse E (2004): Catalogue préliminaire des Opilions de France métropolitaine (Arachnida Opiliones). La Faune De France et D'Outre-Mer, S. 34–58.
- Hillyard P (2001): Newsletter of the Opiliones Recording Scheme. Natural History Museum London No. 4.
- Martens J (1978): Die Tierwelt Deutschlands 64. Teil, Weberknechte, Opiliones. VEB Gustav Fischer Verlag Jena, 464 S.
- Stol I (2007): Checklist of Nordic Opiliones. Norw. J. Entomol. 54, S. 23–26.