Tegenaria domestica: Unterschied zwischen den Versionen

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==Ähnliche Arten==
==Ähnliche Arten==
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==Lebensraum==
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==Verbreitung==
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==Bilder==
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Aktuelle Version vom 18. Januar 2023, 17:32 Uhr

Tegenaria domestica (Clerck, 1757)
Kleine Hauswinkelspinne
T. domestica female 100.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Agelenidae (Trichternetzspinnen)
Gattung: Tegenaria (Kleine Winkelspinnen)
Reifezeit (Bellmann 2010)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:021218
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten NE
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandmh=?=*
[D] Berlinmh===*
[D] Brandenburg *
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[D] Mecklenburg-Vorp.mh== *
[D] Niedersachsen *
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[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenmh===*
[D] Schleswig-Holsteinh===*
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Aranea domestica
  • Tegenaria borbonica
  • Tegenaria derhami
  • Tegenaria derhamii

Merkmale

Körperlänge: Weibchen werden 9 bis 10 mm groß, Männchen 6 bis 9 mm (Roberts 1996) (Lemke 2009).

Färbung Grau- bis gelbbraun. Undeutliche, dunkle Zeichnung auf Prosoma und Opisthosoma. Beine dunkel gefleckt. Dunkles Sternum mit hellem Längsstreifen, der in der Mitte schmaler ist. Neben dem Streifen befinden sich jeweils 3 helle Punkte (Bellmann 2010).

Genitalmerkmale

Tegenaria domestica epigyne marked.jpg Epigyne mit stark abgewinkelten, hochgezogenen Seitenteilen
Tegenaria domestica Ped.jpg Spitze des Konduktors leicht zur Tibia hin gebogen. Dorsale Tibialapophyse größer und dunkler als laterale.

Ähnliche Arten

Genital

Die Epigyne des Weibchens ähnelt sehr stark der Epigyne von Tegenaria parietina.

Lebensraum

Vorwiegend in Gebäuden anzutreffen (synanthrop), kommt aber auch auf Schuttplätzen und unter Steinen vor (Bellmann 2010). In Gebäuden und Höhlen (Deltshev 1993). An begrünten Hauswänden in der Stadt; domicol (Reinke & Irmler 1994).

War im 19. Jahrhundert eine der häufigsten Hausspinnen, ist aber heute selten geworden. Möglicherweise wurde sie (in Mitteleuropa) von Eratigena atrica verdrängt (Kielhorn 2008). Auch in Großbritannien deutet die Nachweislage in der Literatur darauf hin, dass Tegenaria domestica im 19. Jahrhundert eine der häufigsten (wenn nicht die häufigste) Hausspinnnen war und im Laufe der Zeit in Konkurrenz mit sich weiter ausbreitenden großen Hausspinnen aus dem Eratigena atrica-Rassenkreis trat (Oxford 2009).

Verbreitung

Tegenaria domestica ist Kosmopolit (World Spider Catalog 2016).

Lebensweise

Das Weibchen baut einen weißen Kokon, welcher 50 bis 60 gelbliche Eier enthält (Logunov & Gromov 2012).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise