Gnaphosid Genera of the World

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Gnaphosid Genera of the World
von John Murphy
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Titelbild Band 1
Weitere Informationen
Verlag: British Arachnological Society
Auflage: Auflage von 2007
Seiten: 614
ISBN 9978 0 95000093 4 6
Format: 21,6 cm × 30,4 cm, Hardcover

Gnaphosid Genera of the World ist ein sehr umfangreiches Werk, welches alle zur Zeit seiner Erscheinung bekannten Gnaphosidae-Gattungen der Welt abhandelt. Es ist in englischer Sprache verfasst.

Literaturzitat

Murphy J. A. (2007): Gnaphosid Genera of the World. British Arachnological Society Band 1: S. I–XII + 1–92, Band 2, S. I–II + 93–605, ISSN 978 0 9500093 4 6.

Beschreibung

Das Werk besteht aus zwei Bänden, einem dünneren Textband (S. 1 bis 92) und einem Band mit Bildtafeln (S. 93 bis 605).

Der Textband versucht die Familie der Plattbauchspinnen anhand morphologischer Merkmale zu charakterisieren, listet alle bekannten Gattungen auf und gruppiert diese zu 14 Gattungsgruppen. Jede Gruppe ist durch ein oder eine Kombination aus zwei Merkmalen charakterisiert. Die Gattungsgruppen sollen bei der Einordnung der über 2000 Arten in die richtige Gattung helfen.

Die einzelnen Gruppen werden genau beschrieben, ihre Verbreitung und Besonderheiten werden diskutiert.

Als Hauptkriterium für die Abgrenzung der Gnaphosiden zu andern Gruppen werden die Spinnwarzen angeführt. Darum wurde diesen auch besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Ein eigenes Kapitel beschäftigt sich mit ihrem Bau und einer Präperationstechnik, wie die relevanten anatomischen Merkmale hervortreten lässt (Expandieren).

Im Tafel-Band wird jede Gattung unter ihrer Gruppe alphabetisch sortiert mindestens anhand eines Vertreters abgebildet. Gezeigt werden jeweils Habitus Augenstellung, Cheliceren, Sternum, Spinnwarzen und Genitalien.

Kritik

Der Umfang allein macht das Werk bemerkenswert. Neben der Fülle an Informationen über diese wichtige und große Spinnenfamilie machen M. J. Roberts Zeichnungen das Buch zu einem „must-have“ für jeden, der sich intensiver mit dieser Gruppe auseinandersetzt.

Die Gattungs-Gruppen scheinen solide aufgestellt zu sein und sind eine praktische Hilfe beim Bestimmen unbekannter Gnaphosidae.

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