Caeculidae: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 22. Dezember 2010, 11:54 Uhr
| Caeculidae Berlese, 1883 |
|---|
| Harkenbeinige oder Steinmilben |
| Caeculidae spec |
| Systematik |
| Ordnung: Trombidiformes |
Systematik
Caeculidae gehören zu Unterordnung Prostigmata, Supercohort Anystides, Kohort Anystina. Die Familie gehört in die monotypische Überfamilie Caeculoidea. (Woolley 1988) (Walter 2006)
Merkmale
Die Hauptmerkmale der Familie Caeculidae sind:
- Körper stark sklerotisiert, mit getrennten Schilden
- Beine stark, stachelig, nach vorne gerichtet
- Mittelgroße bis große Arten (Woolley 1988)
Beschreibung
Pedipalpen leicht raptorial, 1 bis 3 klauenförmige tibiale Borsten sind vorhanden, Tarsus gerade. Die Stigma-Öffnung befindet sich an dem Basis der Cheliceren. Peritremen sind vorhanden, aber nicht vorspringend. Das Naso ist vorhanden und trägt nur ein Auge ventral. Die Basen der Cheliceren sind getrennt. Beweglicher Finger der Chelicere ist gerade, nicht bewegliches Glied sehr klein oder fehlend. (Parker 1982)
Es gibt ein oder zwei Paar prodorsaler Trichobothrien. Die acht dorsalen Skleriten sind durch faltige Kutikula getrennt. Bei einigen Arten können sehr viele sekundäre dorsale Borsten vorhanden sein. (Parker 1982)
Caeculidae besitzen 3 Paaren genitaler Papillae, eugenitale Setae sind vorhanden. Femora sind sub-getrennt. Die innere Oberfläche der Beine trägt robuste Stacheln. Pretarsi I-IV tragen ein Paar Klauen und normalerweise ein klauenartiges Empodium. (Parker 1982)
Biologie
Caeculidae sind xerophile Milben. Sie leben in Wüsten, auf Bergen und an Küsten. (Woolley 1988)
Die Hakenbeinigen Milben sind Raubtiere. Sie fressen andere Gliederfüsser (eine Art wurde im Experiment erfolgreich mit pilzlichem Material ernährt). Fertilization passiert durch Spermatophoren. (Parker 1982)
Verbreitung
Die Familie ist weltweit verbreitet, z. B. in Europa, Nordamerika und Japan. (Woolley 1988)
Gattungen und Verbreitung
Aus Europa sind 3 Gattungen mit insgesamt 24 Arten bekannt, deren Verbreitung nicht genau bewusst ist. (Coineau & Y. 2004) (Stoch 2003) Eine fossile Gattung, Procaeculus, wurde in baltischem Bernstein aus dem Eozän gefunden.
| Name | DE | NL | BE | CH | AT | CZ | SK | PL | DK | NO | SE | FI | HU | SI | GB | IE | IT | IT82 | FR | FRH | ES | PT |
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| Caeculus | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | × | ? | ? | ? | ? | ? |
| Allocaeculus | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? |
| Microcaeculus | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? | ? |
Bilder
Quellen
- Coineau, Y. (2004): Caeculidae. In Magowski, W. (ed.) (2004) Fauna Europaea: Prostigmata.. Fauna Europaea version 1.1.
- Parker SP (1982): Synopsis and Classification of Living Organisms. McGraw-Hill, New York.
- Stoch F (2003): Checklist of the species of the Italian fauna. Italian Ministry of Environment.
- Walter DE (2006): LucidCentral: Invasive Mite identification.
- Woolley TA (1988): Acarology - Mites and Human Welfare. John Wiley and Sons. ISBN 0-471-04168-8, 484 S.