Datei:Palpimanus orientalis m la GR Perama 10-05 05 AGrabolle.jpg

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Beschreibung

Palpimanus orientalis, Männchen mit halbwüchsiger Coelotes als Beute (diese hat sie nicht ganz aufgefressen). Tier aus Perama, Griechenland. (leg. und det. Arno Grabolle) Beobachtung Grabolle: Die Tiere bewegen sich sehr langsam und bedächtig. Die Vorderbeine sind so stark an den Beutefang angepasst, dass sie nicht zum Laufen benutzt werden können. Sie werden meist nach vorne gestreckt vor dem Körper hergetragen und dienen als Fühler. Palpimanus reagiert auf feine Luftbewegungen. Stärkere Bewegungen von Beutetieren verschrecken ihn eher. Er nähert sich seiner Beute sehr vorsichtig. Dabei führen die Vorderbeine sehr kleine, sehr langsame Bewegungen aus. So ertastet er etwa die andere Spinne und findet eine ideale Stelle zum zupacken. Das ergreifen der Beute geht meist blitzartig. Die Beute hat er sehr ausgiebig betastet. Er hat sich langsam von vorne über sie geschoben, direkt zwischen ihren Fangbeinen, bis seine Palpen schon das Prosoma der Beute berührten. Erst dann hat er zugegriffen und direkt in den Kopf gebissen (Palpimanus beißt meistens in den Kopf, die Cheliceren oder das Prosoma).

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aktuell08:06, 24. Mai 2013Vorschaubild der Version vom 08:06, 24. Mai 2013800 × 638 (138 KB)Eveline Merches (Diskussion | Beiträge)''Palpimanus orientalis'', Männchen mit halbwüchsiger Coelotes als Beute (diese hat sie nicht ganz aufgefressen). Tier aus Perama, Griechenland. (leg. und det. Arno Grabolle) Beobachtung Grabolle: Die Tiere bewegen sich sehr langsam und bedächtig. D…

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