Xysticus ninnii

Aus Wiki der Arachnologischen Gesellschaft e. V.
Wechseln zu: Navigation, Suche
Xysticus ninnii Thorell, 1872
Ninii Gimritz 05-2007 01.jpg
subadultes Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Thomisidae (Krabbenspinnen)
Gattung: Xysticus
Reifezeit (Nentwig W. et al. 2012)
Monat:123456789101112
_ _ _ _ _ start X end _ _ _ _
_ _ _ _ _ start X end _ _ _ _
Verbreitung in Europa[Quellen]
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:032004
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten 3
[CZ] Tschechien EN
[D] Deutschlands<?=3
[D] Berlinmh<<(↓)=3
[D] Brandenburg 3
[D] Baden-Württemberg G
[D] MVes== 2
[D] NRWes<(↓)=1
[D] SHes??=R
[D] Sachsen 2
[D] Sachsen-Anhalt 3

Merkmale

Kleine Xysticus-Art. Körperlänge: 5,5 bis 7,5 mm (Nentwig W. et al. 2012).

Die Art zeichnet sich durch eine klare, kontrastreiche Zeichnung aus. Charakteristisch ist das breite, helle, gezackte Mittelband auf dem Opisthosoma, das bis zum Hinterleibsende reicht und hinten nicht (wie bei vielen anderen X.-Arten) in Querstreifen zerfällt. Zusammen mit den weißlichen Seiten löst sich die Opisthosomazeichnung bei dieser Art in zwei mittelbraune Längsbänder auf.

Die Grundfarbe der Weibchen und Jungtiere ist sehr hell- bis blassbraun. Das Prosoma besitzt dunkelbraune Seiten, die hinten oft bis zur Hälfte gegabelt sind. Das Kopfdreieck ist schmal, undeutlich und läuft hinten spitz zu. Manchmal sind in der Mitte des Kopfdreiecks zwei dunkle Längslinien zu erkennen.

Die Beine sind hell mit dunklen Pünktchen.

Die Männchen sind dunkler gefärbt. Hinter dem Kopfdreieck bildet sich hier eine helle v-förmige Zeichnung ab. Das breite hellere Mittelband auf dem Opisthosoma ist auch hier noch zu erkennen. Die Vorderbeine der Männchen sind, wie bei vielen Xysticus-Männchen, bis zu den Knien schwarzbraun gefärbt.

Lebensraum

Im Gras und niedriger Vegetation, in Trockenrasen, Waldsteppen und Felsenheiden der Gebirge bis 1800 m (Nentwig W. et al. 2012).

Verbreitung

Xysticus ninnii ist paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog Association 2016). In Deutschland selten gefunden, vor allem im östlichen Flachland (Arachnologische Gesellschaft 2017).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise