Xysticus gallicus

Aus Wiki der Arachnologischen Gesellschaft e. V.
Version vom 13. Juli 2019, 17:28 Uhr von Martin Lemke (Diskussion | Beiträge) (Nur noch eine Version der Uni Bern referenziert)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Xysticus gallicus Simon, 1875
Almkrabbenspinne
Xysticus-gallicus Alpen-Monesi 14-09 01-female.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Thomisidae (Krabbenspinnen)
Gattung: Xysticus (Echte Krabbenspinnen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2019).
Monat:123456789101112
_ _ _ start X X end _ _ _ _ _
_ _ _ start X X end _ _ _ _ _
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:031900
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten D
[CZ] Tschechien EN
[D] Deutschlandss=?=*
[D] Bayern R
[D] Bayern Av/A R

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 6,4 bis 11,6 mm, Männchen 4,6 bis 8,0 mm (Nentwig et al. 2019).

Prosoma dunkelbraun bis braunschwarz, selten braun. Weibchen: z.T. heller oder mit olivfarbener Note, sehr kontrastreich mit cremefarbenem V-förmigem Abzeichen. Augenfeld hellbraun bis beigebraun oder gelbcremefarben. Sternum hellbraun bis beigebraun und am Rand dunkler, mit regelmäßiger, dichter, langer Bestachelung, die z.T. auch schütter sein kann. Chelizeren mit breitem, querverlaufenden Streifen, abwechselnd braun und beige, frontal mit je einem längeren Stachel und weiteren schwächeren. Beine lang, dorsal dunkelbraun, braun und beige längsgestreift, Färbung kann als Flecken aufgelöst sein, ventral braun bis dunkelbraun außer Femur, meist mit cremefarbener Medianlinie. Opisthosoma mit deutlicher tannenbaumförmiger, cremig hellbrauner Zeichnung. Spinnwarzen dunkelbraun und fein weiß gerandet. (Nentwig et al. 2019)

Weibchen

Epigyne mit nur vorne geschlossener Epigynengrube mit einem charakteristisch schlitzförmigem Falt. Medianes Septum schmal und kurz, nach vorne hin meist verbreitert. Vulva mit einem schmalem trichterförmigem Einführgang, der sich hinten stark erweitert und schließlich in die schräg stehenden Rezeptakeln über geht. (Nentwig et al. 2019)

Männchen

Pedipalpus mit medianer Tegularapophyse mit kurzem gedrungenen Schaft und 2 kurzen Ästen. Laterale Tegularapophyse hornförmig, breit und massiv. Tibialapophyse entspringt ventral in der Mitte und hat abgerundete Kanten. Eine weitere retrolaterale Apophyse ist in Ventralansicht keulenförmig und verjüngt sich zur Spitze hin. Embolus mit einer an der Umbiegestelle verbreiterten und gedrehten Spitze. (Nentwig et al. 2019)

Lebensraum

Von den Niederungen bis in die alpine Zone unter Steinen vorkommend, auch in Föhrenwäldern oder Felsheide (Nentwig et al. 2019).

Verbreitung

Paläarktisch (World Spider Catalog Association 2016).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise