Rhysodromus histrio

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Rhysodromus histrio (Latreille, 1819)
Heideflachstrecker
Histrio HeiligesMeer 08-09 02.jpg
subadultes Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Philodromidae (Laufspinnen)
Gattung: Rhysodromus (Scheinflachstrecker)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
_ _ _ _ _ start end _ _ _ _ _
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Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:029835
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien EN
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlands<?=3
[D] Berlines(<)?=1
[D] Brandenburg 3
[D] Mecklenburg-Vorp.es== R
[D] Niedersachsen 3
[D] Niedersachsen (H) 0
[D] Niedersachsen (T) 3
[D] Nordrhein-Westfalens===*
[D] Schleswig-Holsteines??=R
[D] Sachsen 2
[D] Sachsen-Anhalt 3
[NO] Norwegen VU
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole ?
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
[SK] Slowakei V*
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Philodromus histrio

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 6 bis 7 mm, Männchen 5 bis 6 mm (Roberts 1996).

Rhysodromus histrio ist eine auffällig gezeichnete Art. Das Prosoma ist braun mit kontrastreich abgesetztem weißlichem Mittelband. In diesem Mittelband befindet sich ein dunkler Längsstrich, der hinten etwas verbreitert sein kann. Das Prosoma besitzt durchgängige weißliche Seitenstreifen, die den Kopf aber nicht ganz erreichen. Das Opisthosoma ist ebenfalls sehr kontrastreich rotbraun, dunkelbraun und weißlich gemustert. In der vorderen Hälfte befindet sich ein dunkler Spießfleck, der hinten in eine helle Winkelzeichnung ausläuft. Typisch für die Art sind auffällige weiße Schrägflecken an den hinteren Seiten des Ophisthosomas. Die Beine sind bräunlich und weniger auffällig geringelt und gefleckt. Das 2. Beinpaar ist bei der Art stärker verlängert als bei anderen Philodromus-Arten.

Lebensraum

Lebt an sonnigen Waldrändern auf Zwergsträuchern und auf Heide.

Verbreitung

Holarktisch verbreitet (World Spider Catalog 2015).

In Deutschland nicht häufig gefunden und fast ausschließlich im nördlichen Tiefland nachgewiesen (Arachnologische Gesellschaft 2020).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise