Phlegra fasciata: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Wiki der Arachnologischen Gesellschaft e. V.
Zur Navigation springenZur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
(Bilder und Infos ergänzt)
Zeile 30: Zeile 30:
}}
}}


==Biologie==
==Beschreibung==
'''Körpergröße''': Weibchen werden 6 bis 7 mm groß, Männchen 5 bis 6 mm.<ref name="Roberts 1995"/>
'''Körperlänge''': Weibchen werden 6 bis 7 mm lang, Männchen 5 bis 6 mm.<ref name="Roberts 1995"/>


Reife Tiere im Sommer, Weibchen bis in den Herbst.<ref name="Roberts 1995"/>
Die Art ist leicht zu erkennen und aufgrund ihrer Zeichnung unverwechselbar: '''Prosoma''' und '''Opisthosoma''' der Weibchen und Jungtiere sind braungrau mit kontrastreichen hellen Längsbändern. Die '''Beine''' sind gelblich, distal dunkel geringelt.
 
Die '''Männchen''' der Art sehen den Weibchen nur noch der Körperform nach ähnlich. Sie verlieren ihre Bänderung fast völlig (Reste sind oft am hinteren Prosoma noch zu erkennen) und werden sehr dunkel braunschwarz.
 
==Reifezeit==
Reife Tiere sind im Sommer zu finden, Weibchen bis in den Herbst hinein.<ref name="Roberts 1995"/>


==Lebensraum==
==Lebensraum==
In niedriger Vegetation auf Sandbergen und auf Schutt.<ref name="Roberts 1995"/>
In niedriger Vegetation auf Sandbergen und auf Schutt.<ref name="Roberts 1995"/>  
 
==Lebensweise==
Die Tiere leben am Boden zwischen sehr kurzer Vegetation und in Grasbüscheln. Bei Annäherung fliehen sie nicht durch weite Sprünge, wie andere Arten der Familie, sondern verstecken sich geschickt zwischen Pflanzen und sind hier hervorragend getarnt.


==Verbreitung==
==Verbreitung==
Zeile 42: Zeile 50:


==Bilder==
==Bilder==
<gallery>
<gallery perrow=3>
Datei:Phlegra-fasciata Teichel 09-05 03.jpg|Weibchen
Datei:Phlegra-fasciata Teichel 09-05 04.jpg|Weibchen frontal
Datei:Phlegra-fasciata Teichel 09-05 05-Epig.jpg|Epigyne
Bild:Phlegra fasciata m mhohner.jpg|Männchen
Bild:Phlegra fasciata m mhohner.jpg|Männchen
</gallery>
</gallery>

Version vom 22. Juli 2009, 23:14 Uhr

Phlegra fasciata (Hahn, 1826)
Gebänderter Bodenspringer
Phlegra fasciata f mhohner 8-03609.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Salticidae (Springspinnen)
Gattung: Phlegra (Bodenspringer)
Verbreitung in Europa (Blick 2004) (Roberts 1996) (Cardoso 2000) (Stoch 2003) (Blagoev et al. 2002) (Milosevic 2002) (Åkra & Hauge 2000) (Koponen 2008) (Scharff & Gudik-Sørensen 2011) (Kronestedt 2001) (Samu & Szinetár 1999)
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:035574
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten NT
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinh===*
[D] Brandenburg *
[D] Mecklenburg-Vorp.mh<(↓) V
[D] Niedersachsen 3
[D] Niedersachsen (H) 3
[D] Niedersachsen (T) 3
[D] Nordrhein-Westfalenh<(↓)=*
[D] Schleswig-Holsteinmh==-D*
[GB] Großbritannien RA
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Aelurops fasciatus
  • Ictidops fasciata
  • Phlegra delesserti
  • Phlegra loripes
  • Phlegra nobilis
  • Salticus fasciatus

Beschreibung

Körperlänge: Weibchen werden 6 bis 7 mm lang, Männchen 5 bis 6 mm. (Roberts 1996)

Die Art ist leicht zu erkennen und aufgrund ihrer Zeichnung unverwechselbar: Prosoma und Opisthosoma der Weibchen und Jungtiere sind braungrau mit kontrastreichen hellen Längsbändern. Die Beine sind gelblich, distal dunkel geringelt.

Die Männchen der Art sehen den Weibchen nur noch der Körperform nach ähnlich. Sie verlieren ihre Bänderung fast völlig (Reste sind oft am hinteren Prosoma noch zu erkennen) und werden sehr dunkel braunschwarz.

Reifezeit

Reife Tiere sind im Sommer zu finden, Weibchen bis in den Herbst hinein. (Roberts 1996)

Lebensraum

In niedriger Vegetation auf Sandbergen und auf Schutt. (Roberts 1996)

Lebensweise

Die Tiere leben am Boden zwischen sehr kurzer Vegetation und in Grasbüscheln. Bei Annäherung fliehen sie nicht durch weite Sprünge, wie andere Arten der Familie, sondern verstecken sich geschickt zwischen Pflanzen und sind hier hervorragend getarnt.

Verbreitung

Paläarktisch verbreitet. (Platnick 2013)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen