Neriene emphana: Unterschied zwischen den Versionen

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Bild:Neriene emphana Netz.JPG|Fangnetz
 
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Aktuelle Version vom 9. Oktober 2019, 14:20 Uhr

Neriene emphana (Walckenaer, 1841)
Schwarzweißer Großweber
Neriene emphana W 7-7831.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Linyphiidae (Baldachinspinnen)
Gattung: Neriene (Großweber)
Reifezeit (Bellmann 2010)
Monat:123456789101112
_ _ _ _ _ _ start end _ _ _ _
_ _ _ _ _ _ start end _ _ _ _
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:011982
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten *
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandh===*
[D] Berlinex 0
[D] Brandenburg *
[D] Mecklenburg-Vorp.s== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenh===*
[D] Schleswig-Holsteinss===*
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Linyphia emphana
  • Prolinyphia emphana

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 5–6 mm, Männchen 5,0 mm (Wiehle 1956).

Prosoma lehmgelb bis hellbraun, meist einfarbig, mitunter mit einer feinen mittleren dunklen Linie, die die Augen nicht erreicht und mit einem submarginalen Band. Sternum dunkelbraun bis schwarz, Gnathocoxen und Chelizeren braun bis rotbraun, Chelizeren zum Ende hin dunkler. Beine lehmgelb bis hellbraun (beim lebenden Tier hell olivgrün), Metatarsen und Tarsen schwärzlich dunkler. Femur Ⅰ— Ⅳ mit einem dorsalen, basal stehenden Stachel. Femur Ⅰ dazu mit 2 prolateralen. Tibien und Metatarsen mit mehreren dorsalen, lateralen und ventralen Borsten, die länger als der doppelte Durchmesser der Glieder sind. (Wiehle 1956) Wiehleformel: 2-2-2-2 (Stäubli 2013). Opisthosoma: Oberseite sehr hell (weiß), Zeichnungsmuster konstant. Auf der Unterseite vor der schwarzen Umrandung der Spinnwarzen ein lanzettförmiger weißer Fleck. (Wiehle 1956)

Weibchen

Das Opisthosoma ist beim Weibchen hell, fast weiß. Ein beigfarbener Mittelstreifen zieht sich fast bis zum Hinterende. Dort befinden sich zwei oder drei dunkelgraue, breite Querstreifen.

Männchen

Prosoma und Chelizeren rotbraun. Chelizeren, an der Basis mit der basalen Querleiste, auf der Vorder­seite in zwei Drittel der Länge außen ein kräftiger, nach unten gerichteter stumpfer Zahn, in der Nähe des Klauenfurchenrandes ein weiterer, zwei­teiliger spitzer Zahn. Opisthosoma schmal, walzenförmig, mit stark vorgewölbtem Epigaster. Die Zeichnung der Oberseite verwischt, bis auf 4 dunkle Quer­bänder im Endabschnitt. Beine fahl olivfarben. Pedipalpus: Tarsus und Bulbus dunkel, fast schwarz. Patella mit 2 ge­schwungen gebogenen Hauptborsten. Tibia mit mehreren längeren Borsten. Der Endast des Paracymbiums durchscheinend. Der Embolus nur am ausgestülpten Bulbus zu erkennen. Charakteristisch ist der seitliche Fortsatz der Lamella. (Wiehle 1956)

Lebensraum

Sie kommt in Büschen und an Bäumen vor und baut dort ein typisches Baldachinnetz (Roberts 1996). Bewohnt unsere Fichtenwälder (Wiehle 1956).

Lebensweise

Auf den unteren trockenen Zweigen findet man ihr Fanggewebe. Es hat eine Decke und viele Gerüstfäden. Die Decke ist immer nach oben gewölbt. (Wiehle 1956)

Verbreitung

Europa bis Asien (World Spider Catalog 2017).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise