Mitostoma chrysomelas: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Wiki der Arachnologischen Gesellschaft e. V.
Zur Navigation springenZur Suche springen
(→‎Bilder: verwaistes Bild ergänzt)
 
(3 dazwischenliegende Versionen von einem anderen Benutzer werden nicht angezeigt)
Zeile 2: Zeile 2:
 
{{Infobox Spezies
 
{{Infobox Spezies
 
|ordnung=Opiliones
 
|ordnung=Opiliones
|trivialname=Schwarzgoldener Fadenkanker
+
|trivialname=
 
|synanthrop=
 
|synanthrop=
 
|neozoon=
 
|neozoon=
Zeile 65: Zeile 65:
  
 
==Weblinks==
 
==Weblinks==
===Nachweis- und Verbreitungskarten===
+
{{Weblinks Opiliones}}
* {{verbreitung_sh}}
 
* {{verbreitung_deutschland}}
 
 
 
===Weitere Links===
 
*{{AragesGalerie}}
 
  
 
==Quellen==
 
==Quellen==
 
<references/>
 
<references/>
 +
 
===Quellen der Nachweise===
 
===Quellen der Nachweise===
 
<checklistenrefs artname='{{PAGENAME}}'/>
 
<checklistenrefs artname='{{PAGENAME}}'/>

Aktuelle Version vom 29. Juli 2020, 17:01 Uhr

Mitostoma chrysomelas (Hermann, 1804)
Mitteleuropäischer Fadenkanker
Mitostoma chrysomelas female A5896 PK5542.JPG
Weibchen
Systematik
Ordnung: Opiliones (Weberknechte)
Familie: Nemastomatidae (Fadenkanker)
Gattung: Mitostoma
Reifezeit (Wijnhoven 2009)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten NT
[D] Deutschlandh===*
[D] Berlin *
[D] Sachsen-Anhalt 3
[NO] Norwegen NA
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Mitostoma saxonicum
  • Nemastoma chrysomelas
  • Nemastoma janetscheki

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 1,7 bis 2 mm, Männchen 1,4 bis 1,6 mm (Martens 1978).

Mitorsoma chrysomelas 25-10-2014 HL Hafenstrasse Rueckenstrukturen.jpg Charakteristische Rückenstrukturen machen die Tiere neben der typischen Pedipalpen unverkennbar.

Klein, dunkelbraun-hellgelb gemustert, Beine fadenartig lang. Unter Steinen und im Detritus. Träge Bewegungen (Martens 1978).

Lebensraum

Euryöke Art, die eine Vielzahl unterschiedlicher Biotope besiedelt. Vor allem in Wäldern vielfältiger Zusammensetzung, soweit eine lückige Bodenstruktur vorhanden ist. Fehlt aber in ausgedehnten Fichten-Monokulturen mit kompakter Nadelbedeckung des Bodens. Auch in xerothermen Biotopen zu finden (Martens 1978).

Verbreitung

Europäischer Typ mit Schwerpunkt im atlantischen Bereich. Geschlossenes Areal von den Britischen Inseln, Frankreich, das engere Mittel- und Osteuropa, südöstlich bis Bulgarien (Martens 1978).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

  • Martens J (1978): Die Tierwelt Deutschlands 64. Teil, Weberknechte, Opiliones. VEB Gustav Fischer Verlag Jena, 464 S.
  • Wijnhoven H (2009): De Nederlandse hooiwagens (Opiliones). Supplement Bij Nederlandse Faunistische Mededelingen, 118 S., ISSN 1875-760X.

Quellen der Nachweise