Marpissa muscosa: Unterschied zwischen den Versionen

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Bild:Marpissa-muscosa_Uwe-Grabner_02.jpg|Jungtier neben seinem Wohngespinst
 
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Bild:Marpissa muscosa f Portrait.JPG|Portrait
 
Bild:Marpissa muscosa f Portrait.JPG|Portrait
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Bild:Marpisa muscosa (f, Epigyne) aus Überwinterunskokon 10.02.2011.JPG|Epigyne
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Bild:Marpisa muscosa (f, Epigyne) Tot im Überwinterunskokon 10.02.2011.JPG|Epigyne
 
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Version vom 18. Februar 2011, 17:46 Uhr

Marpissa muscosa (Clerck, 1757)
Rindenspringspinne
Marpissa muscosa f.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Salticidae (Springspinnen)
Gattung: Marpissa
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:034477
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten R
[CZ] Tschechien LC
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandh=?=*
[D] Berlin???=D
[D] Brandenburg *
[D] Bayern 3
[D] Bayern OG 3
[D] Bayern SL 3
[D] Mecklenburg-Vorp.s== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenh=?=*
[D] Schleswig-Holsteinmh===*
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala ?
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau ?
Synonyme
  • Marpessa muscosa
  • Marpissa rumpfii
  • Marptusa muscosa

Merkmale

Körperlänge: Weibchen werden 8 bis 10 mm lang, Männchen 6 bis 8 mm. Fehler! Referenz name='Roberts 1995' kann nicht zugeordnet werden.Messreihe zur Körperlänge

Auffallend große Tiere (eine der größten Springspinnen Mitteleuropas) mit braungrauer Grundfarbe. Der Körper trägt ein verwaschenes Muster aus hellbraunen und weißlichen Härchen. Im hinteren Teil des Opisthosoma ist es am deutlichsten ausgebildet. Die Beine sind gelbbraun und hell behaart. Das 1. Beinpaar ist auch bei den Weibchen deutlich kräftiger, länger und dunkler gefärbt.

Die Stirn der Weibchen trägt unter den Augen einen breiten gelben Querstreifen.

Lebensraum

Der ursprüngliche Lebensraum der Art ist Baumrinde, vorzugsweise die von Nadelbäumen in Moor und Heidegebieten. Inzwischen wird sie aber auch häufig an Gebäuden gefunden.

Reifezeit

Reife Tiere sind im Frühling und im Sommer zu finden. Reife Weibchen wahrscheinlich das ganze Jahr über. (Roberts MJ 1996) Man findet die Tiere an und unter Rinde.

Verbreitung

Paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog Association 2015).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

  • Roberts MJ (1996): Collins Field Guide. Spiders of Britain and Northern Europe. HarperCollins Publishers Ltd.. ISBN 0-00-219981-5, 383 S.
  • World Spider Catalog Association [Koord.] (2015): World Spider Catalog. Natural History Museum Bern, online auf http://wsc.nmbe.ch, doi:10.24436/2.

Quellen der Nachweise