Marpissa muscosa: Unterschied zwischen den Versionen

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Auffallend große Tiere (eine der größten Springspinnen Mitteleuropas) mit braungrauer Grundfarbe.
 
Auffallend große Tiere (eine der größten Springspinnen Mitteleuropas) mit braungrauer Grundfarbe.
  
Der Körper trägt ein verwaschenes Muster aus hellbraunen und weißlichen Härchen. Im hinteren Teil des Opisthosoma ist es am deutlichsten ausgebildet und bildet oftmals einen breiten, gezackten Längsstreifen. Dieser ist ist meist schwarz gerandet mit innenliegenden, helleren Zeichnungslementen. Lateral ist der Hinterleib dunkler, mitunter fast schwarz.  
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Der Körper trägt ein verwaschenes Muster aus hellbraunen und weißlichen Härchen. Im hinteren Teil des '''Opisthosomas''' ist es am deutlichsten ausgebildet und bildet oftmals einen breiten, gezackten Längsstreifen. Dieser ist meist schwarz gerandet mit innenliegenden, helleren Zeichnungselementen. Lateral ist der Hinterleib dunkler, mitunter fast schwarz.  
  
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Die '''Beine''' sind gelbbraun und hell behaart. Das 1. Beinpaar ist auch bei den Weibchen deutlich kräftiger, länger und dunkler gefärbt.
  
 
Die Stirn der Weibchen trägt unter den Augen einen breiten gelben Querstreifen.
 
Die Stirn der Weibchen trägt unter den Augen einen breiten gelben Querstreifen.
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==Lebensraum==
Der ursprüngliche Lebensraum der Art ist Baumrinde, vorzugsweise die von Nadelbäumen in Moor und Heidegebieten. Inzwischen wird sie aber auch häufig an Gebäuden gefunden.
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Häufig an Baumstämmen und Bretterzäunen<ref>{{Lit Bösenberg 1899 Die Spinnen der Rheinprovinz}}</ref>. Der ursprüngliche Lebensraum der Art ist Baumrinde, vorzugsweise die von Nadelbäumen in Moor und Heidegebieten. Inzwischen wird sie aber auch häufig an Gebäuden gefunden ({{Öko synanthrop}}).
 
 
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Bild:Marpisa muscosa (f, Epigyne) aus Überwinterunskokon 10.02.2011.JPG|Epigyne
 
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Bild:Marpisa muscosa (f, Epigyne) Tot im Überwinterunskokon 10.02.2011.JPG|Epigyne
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==Quellen==
 
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Aktuelle Version vom 18. Juni 2019, 14:10 Uhr

Marpissa muscosa (Clerck, 1757)
Rindenspringspinne
Muscosa HeiligesMeer 08-10 02.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Salticidae (Springspinnen)
Gattung: Marpissa
Reifezeit (Harvey et al. 2014)
Monat:123456789101112
_ _ _ start X X X X end _ _ _
_ _ _ start X X X X end _ _ _
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:034477
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten R
[CZ] Tschechien LC
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandh=?=*
[D] Berlin???=D
[D] Brandenburg *
[D] Bayern 3
[D] Bayern OG 3
[D] Bayern SL 3
[D] Mecklenburg-Vorp.s== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenh=?=*
[D] Schleswig-Holsteinmh===*
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala ?
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau ?
Synonyme
  • Marpessa muscosa
  • Marpissa rumpfii
  • Marptusa muscosa

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 8 bis 10 mm, Männchen 6 bis 8 mm (Roberts MJ 1996). Lemke ermittelte für Weibchen eine Länge von bis zu 11,3 mm (Lemke M 2009).

Auffallend große Tiere (eine der größten Springspinnen Mitteleuropas) mit braungrauer Grundfarbe.

Der Körper trägt ein verwaschenes Muster aus hellbraunen und weißlichen Härchen. Im hinteren Teil des Opisthosomas ist es am deutlichsten ausgebildet und bildet oftmals einen breiten, gezackten Längsstreifen. Dieser ist meist schwarz gerandet mit innenliegenden, helleren Zeichnungselementen. Lateral ist der Hinterleib dunkler, mitunter fast schwarz.

Die Beine sind gelbbraun und hell behaart. Das 1. Beinpaar ist auch bei den Weibchen deutlich kräftiger, länger und dunkler gefärbt.

Die Stirn der Weibchen trägt unter den Augen einen breiten gelben Querstreifen.

Die Männchen wirken insgesamt etwas dunkler und kontrastreicher gefärbt. Auf dem Hinterleib können anstelle des Längsstreifens mehrere Paare dunkler Winkelflecken ausgebildet sein.

Lebensraum

Häufig an Baumstämmen und Bretterzäunen (Bösenberg W 1899). Der ursprüngliche Lebensraum der Art ist Baumrinde, vorzugsweise die von Nadelbäumen in Moor und Heidegebieten. Inzwischen wird sie aber auch häufig an Gebäuden gefunden (synanthrop).

Verbreitung

Paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog Association 2016).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise