Haplodrassus kulczynskii: Unterschied zwischen den Versionen

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==Merkmale==
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'''Körperlänge''': Weibchen werden 2,5 bis 4,5 mm groß, Männchen 3 bis 3,5 mm <ref name='Grimm'>{{Lit Grimm 1986 Gnaphosidae}}</ref>.
'''Körperlänge''': Weibchen werden 2,5 bis 4,5 mm groß, Männchen 3 bis 3,5 mm <ref name='Grimm'>{{Lit Grimm 1986 Gnaphosidae}}</ref>.
[[Kategorie:Weibchen 3-5 mm]][[Kategorie:Männchen 3-5 mm]]


Grundfarbe hellbraun, Chelizeren, Beine distal und Frontbereich des Prosomas verdunkelt.
Grundfarbe hellbraun, Chelizeren, Beine distal und Frontbereich des Prosomas verdunkelt.

Version vom 23. November 2012, 10:59 Uhr

Haplodrassus kulczynskii (Lohmander, 1942)
Steppennachtjäger
Haplodrassus kulczynskii 1024.jpg
Männchen (Präparat)
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Gnaphosidae (Plattbauchspinnen)
Gattung: Haplodrassus (Nachtjäger)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:027342
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten EN
[CZ] Tschechien VU
[D] Deutschlandmh<?=V
[D] Baden-Württemberg 3
[D] Bayern 3
[D] Bayern OG 3
[D] Bayern SL 3
[D] Bayern T/S 3
[D] Nordrhein-Westfalenes<(↓)=1
[D] Sachsen-Anhalt 2
[SK] Slowakei V*

Merkmale

Körperlänge: Weibchen werden 2,5 bis 4,5 mm groß, Männchen 3 bis 3,5 mm (Grimm 1985).

Grundfarbe hellbraun, Chelizeren, Beine distal und Frontbereich des Prosomas verdunkelt.

Genitalmerkmale

<merkmal bild='Haplodrassus kulczynskii 2 1024 Staudt (Ausschnitt Epigyne).jpg' text='Epigyne mit sehr weit nach oben gezogenen, schmalen Vorwölbungen.' />

<merkmal bild='Haplodrassus kulczynskii 1024 ped.jpg' text='Pedipalpus mit auffällig gezähnter distaler Apophyse (markiert) (bei anderen mitteleuropäischen Arten ungezähnt). Tibialapophyse im distalen Bereich verbreitert.' />

Lebensraum

Xerotherme und sonnenexponierte Flächen wie trockene Südhänge, Wald- und Felssteppen oder alte Weinbergterrassen. Insgesamt als recht selten zu betrachten. (Grimm 1985)

Verbreitung

Paläarktisch verbreitet (Platnick 2013). In Deutschland fast auschließlich in der Mitte und im Süden nachgewiesen (Arachnologische Gesellschaft 2020).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Quellen

Quellen der Nachweise