Cyclosa conica

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Cyclosa conica (Pallas, 1772)
Gewöhnliche Konusspinne
Cyclosa conica W 7-1050.jpg
Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Araneidae (Radnetzspinnen)
Gattung: Cyclosa (Konusspinnen)
Reifezeit (Harvey 2014)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:015595
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten *
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlins===*
[D] Brandenburg *
[D] Mecklenburg-Vorp.s== *
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenh===*
[D] Schleswig-Holsteinsh>==*
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Cyclosa conica albifoliata
  • Cyclosa conica defoliata
  • Cyclosa conica dimidiata
  • Cyclosa conica leucomelas
  • Cyclosa conica pyrenaica

Cyclosa conica ist Europäische Spinne des Jahres 2016 (Hörweg 2016).

Aussehen

Körperlänge: Weibchen erreichen 6 bis 7 mm, bzw. Männchen 4 bis 4,5 mm (Bellmann 2001).

Das Opisthosoma weist kaudal eine deutliche Ausbuchtung auf, die der Art auch den deutschen Namen gibt. Die Färbung ist weißlich oder gelblich braun und kann mehr oder minder ausgeprägte dunkle Flecken aufweisen. Es sind verschieden helle und dunkle Tiere zu finden. Das Prosoma ist dunkel. Beine sind hell-dunkel geringelt, wobei die Femora in der proximalen Hälfte komplett hell sind.

Ähnliche Art

Die südeuropäische Cyclosa sierrae ist nur anhand der Genitalien von Cyclosa conica zu unterscheiden.

Verbreitung

Cyclosa conica ist holarktisch (World Spider Catalog 2016).

Lebensraum

Häufig an dunklen Stellen in Fichtenwäldern (Bösenberg 1899). Vor allem an den unteren Ästen von Nadelbäumen, aber auch an Laubbäumen und auf Trockenrasen (Bellmann 2010).

Lebensweise

Cyclosa conica webt ein kleines, engmaschiges Radnetz an den unteren Ästen von Bäumen oder Büschen. Diese sind oft mit einem senkrechten Stabiliment ausgestattet, in das zusätzlich Beutereste oder Pflanzenteile (sog. Detritus) eingewebt sind. Deshalb heißt die Spinne im Englischen auch „Trash Line Spider”. Die Spinne hält sich meist in der Nabe des Netzes auf, welches sie bei Störung in Schwingung versetzt.

Es gibt Hinweise darauf, dass sich in Netzen dieser Art, die mit einem Stabiliment versehen sind, wesentlich mehr Beutetiere verfangen, als in Netzen, in denen das Stabiliment fehlt. Zudem sind Netze mit Stabiliment in der Regel kleiner. Warum aber manche Exemplare diese Struktur anlegen, während sie wiederum bei anderen fehlt, ist noch nicht geklärt. (Tso 1998)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise und Checklisten