Clubiona juvenis

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Clubiona juvenis Simon, 1878
Seggensackspinne
Clubiona juvenis 8-2014 Goitzsche m dorsal.jpg
Männchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Clubionidae (Sackspinnen)
Gattung: Clubiona (Echte Sackspinnen)
Reifezeit (Harvey 2014)
Monat:123456789101112
_ _ _ start X X X X X X end _
_ _ _ _ _ start X X end _ _ _
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:024594
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien CR
[D] Deutschlandss<?=2
[D] Berlinss<?=2
[D] Brandenburg 2
[D] Mecklenburg-Vorp.?== 2
[D] Nordrhein-Westfalenes===R
[D] Schleswig-Holsteinex<<<↓↓↓-D; F0
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Microclubiona genevensis
  • Microclubiona juvensis

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 5 bis 6 mm, Männchen 5 bis 5,05 mm (Nentwig et al. 2014).

Prosoma hellbraun. Chelizeren dunkelbraun. Beine weißgelb. (Nentwig et al. 2014)

Weibchen

Opisthosoma hellgelb mit rötlicher Mittellinie. Epigyne mit rundlich-trapezförmiger Epigynengrube (Nentwig et al. 2014).

Männchen

Opisthosoma hellgelb mit dunkelgrauer Mittellinie. Pedipalpus: Länge der Tibialapophyse entspricht ungefähr der der Tibialänge (Nentwig et al. 2014).

Ähnliche Arten

Clubiona juvenis 8-2014 Goitzsche m Augen-200.jpg Es besteht Ähnlichkeit zwischen Clubiona trivialis und Clubiona juvenis. Bei Clubiona juvenis sind jedoch die vorderen Seitenaugen kleiner als die VMA (Bild links: Clubiona juvenis). Mit diesem Merkmal lassen sich die beiden Arten auch im juvenilen Stadium unterscheiden. (Fritzén N. E. 2012)
Clubiona trivialis 8-2014 Bliestorfer Heide f Augen-200.jpg Augen von C. trivialis (Weibchen).

Lebensraum

Clubiona juvenis wird allgemein mit Schilf assoziiert, wo sich die Tiere tagsüber in alten Stielen entlang der Wassergrenze verstecken (van Helsdingen 2006). Sie kommt aber auch in Graudünen der Küsten vor, wo sie sich in dichteren Grasbereichen aufhält (Fritzén N. E. 2012).

Verbreitung

Clubiona juvenis ist paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog Association 2016).

Besondere Nachweise in Deutschland

In Sachsen-Anhalt erstmals 2011 nachgewiesen (Schilfröhricht-Gesiebe) (Kiehlhorn 2011). In Schleswig-Holstein (RL: Ex) 2018 wieder gefunden (Lemke 2018).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise und Checklisten