Eresus sandaliatus: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 22. November 2012, 03:56 Uhr
| Eresus sandaliatus (Martini & Goeze, 1778) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Ringelfüßige Röhrenspinne | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Männchen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ordnung: Araneae (Webspinnen) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Familie: Eresidae (Röhrenspinnen) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gattung: Eresus (Echte Röhrenspinnen) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Reifezeit (Nentwig et al. 2012) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Verbreitung in Europa (Blick 2004) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
etabliert, nicht etabliert, nicht betrachtet
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| Weitere Informationen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:005849 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gefährdung nach Roter Liste | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Synonyme und weitere Kombinationen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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syn. Eresus annulatus
Merkmale
Prosomalänge: Männchen 2,9 bis 4,1 mm. Weibchen 4,2 bis 7,2 mm (Řezáč M et al. 2008). Durchschnitlich etwas kleiner als Eresus kollari. (Bellmann 2001)
Weibchen durchgehend samtschwarz mit weiß geringelten Beinen. Das Männchen hat einen roten Hinterleib mit drei schwarzen Punktpaaren, wovon das hinterste im Durchschnitt eine deutlich geringere Größe hat. Im Gegensatz zu Eresus kollari und Eresus moravicus, den beiden anderen mitteleuropäischen Arten, besitzt Eresus sandaliatus keine weiß umrandeten Punkte. Ebenfalls sind die Hinterbeine wesentlich dunkler und niemals rot.
Verbreitung
Nördlichstes Verbreitungsgebiet aller Eresus-Arten. Dringt bis nach Südschweden und Südengland vor. Die östliche Verbreitungsgrenze läuft durch Tschechien. (Řezáč M et al. 2008)
Lebensraum
Xerothermes Grasland, sandige Hänge und trockene Heidelandschaften (Řezáč M et al. 2008). Scheint aber extreme Wärmegebiete zu meiden (Bellmann 2001).
Lebensweise
Entspricht wahrscheinlich weitgehend Eresus kollari (Nentwig et al. 2012) (Bellmann 2001).
Reifezeit
Die Männchen sind im Herbst adult, gehen aber erst im Mai oder Juni des folgenden Jahres auf die Suche nach einem Weibchen (Bellmann 2001).
Bilder
- Männchen
Weblinks
Nachweis- und Verbreitungskarten
- Lemke M (2014): Nachweiskarte Schleswig-Holstein einschließlich Hamburg (Projekt 2017 beendet und Domain gelöscht).
- Arachnologische Gesellschaft (2020): Atlas der Spinnentiere Europas.
- Staudt A. [Koord.] (2008): Europäische Verbreitung. AraGes e. V.
Quellen
- Bellmann H (2001): Kosmos-Atlas Spinnentiere Europas. Frankh-Kosmos Verlag. ISBN 3-440-09071-X, 304 S.
- Blick T [Koord.] (2004): Checkliste der Spinnen Mitteleuropas. Checklist of the spiders of Central Europe. (Arachnida: Araneae). Arachnologische Gesellschaft e. V.
- Nentwig W, Blick T, Bosmans R, Gloor D, Hänggi A & Kropf C (2012): Spinnen Europas. Version 01.2012. Online https://www.araneae.nmbe.ch, doi:10.24436/1.
- Řezáč M, Pekár S & Johannesen J (2008): Taxonomic review and phylogenetic analysis of central European Eresus species (Araneae: Eresidae). The Norwegian Academy of Science and Letters. Zoologica Scripta 37 (3), S. 263–287, doi:10.1111/j.1463-6409.2008.00328.x.
Quellen der Nachweise
- Nentwig W, Blick T, Bosmans R, Gloor D, Hänggi A & Kropf C (2020): Spinnen Europas. Online https://www.araneae.nmbe.ch (automatisch synchronisiert), doi:10.24436/1.