Leiobunum blackwalli: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Aussehen''': Weibchen sind bräunlich mit dunkler, dreieckiger Sattelzeichnung. Typisch für das Weibchen ist der Übergang der Sattelzeichnung vom 4. (dunkel braun) auf das 5. Dorsalsegment (hell). Männchen sind einfarbig ziegelrot bis dunkelbraun. Der Augenhügel ist hoch, glatt, ohne Tuberkeln, silbrig mit einem deutlichen dunklen Medianstreifen.<ref name="martens">{{lit_martens}}</ref> | '''Aussehen''': Weibchen sind bräunlich mit dunkler, dreieckiger Sattelzeichnung. Typisch für das Weibchen ist der Übergang der Sattelzeichnung vom 4. (dunkel braun) auf das 5. Dorsalsegment (hell). Männchen sind einfarbig ziegelrot bis dunkelbraun. Der Augenhügel ist hoch, glatt, ohne Tuberkeln, silbrig mit einem deutlichen dunklen Medianstreifen.<ref name="martens">{{lit_martens}}</ref> | ||
'''Genitalmorphologie''': Das Genital-Operculum ist kurz und recht breit, beim Männchen mit zwei dunklen Punkten (durchscheinender Penis!).<ref name="wijnhoven">{{Lit wijnhoven 2009}}</ref> | '''Genitalmorphologie''': Das Genital-Operculum ist kurz und recht breit, beim Männchen mit zwei dunklen Punkten (durchscheinender Penis!).<ref name="wijnhoven">{{Lit wijnhoven 2009}}</ref> → siehe [[:Datei:L._blackwalli_ventral.JPG|Bild]] | ||
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Bild:L._blackwalli_ventral.JPG|ventral | |||
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Version vom 20. September 2010, 18:16 Uhr
| Leiobunum blackwalli (Meade, 1861) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Tannenbaumrückenkanker | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Weibchen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Systematik | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ordnung: Opiliones (Weberknechte) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Familie: Sclerosomatidae | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gattung: Leiobunum | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Reifezeit (Martens 1978) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Verbreitung in Europa (Blick & Komposch 2004) (Angel & Zarazaga unda) (Delfosse 2004) (Hillyard 2001) (Stol 2007) (Bezděčka P 2008) (Shavanova 2004) Fehler! Referenz name='wijnhoven' kann nicht zugeordnet werden | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
etabliert, nicht etabliert, nicht betrachtet
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| Gefährdung nach Roter Liste | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Synonyme und weitere Kombinationen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Merkmale
Größe: Leiobunum blackwalli ist ein mittelgroßer, sehr langbeiniger Weberknecht. Weibchen werden 3,6 bis 5,2 mm groß, Männchen 2,6 bis 3,0 mm. (Martens 1978).
Laufbeine: Das Laufbein II. der Männchen wird ca. 49 mm lang. Die Beine sind (dunkel)braun, die Glieder rund. (Martens 1978)
Aussehen: Weibchen sind bräunlich mit dunkler, dreieckiger Sattelzeichnung. Typisch für das Weibchen ist der Übergang der Sattelzeichnung vom 4. (dunkel braun) auf das 5. Dorsalsegment (hell). Männchen sind einfarbig ziegelrot bis dunkelbraun. Der Augenhügel ist hoch, glatt, ohne Tuberkeln, silbrig mit einem deutlichen dunklen Medianstreifen. (Martens 1978)
Genitalmorphologie: Das Genital-Operculum ist kurz und recht breit, beim Männchen mit zwei dunklen Punkten (durchscheinender Penis!). (Wijnhoven 2009) → siehe Bild
Ähnliche Arten
Leiobunum blackwalli kann von der ähnlichen Art Leiobunum rotundum recht einfach durch die Färbung der Augenringe und des Mittelstreifens zwischen den Augenringen unterschieden werden.
- Ringe um die Augen schwarz, Mittelstreifen zwischen den Augen dagegen hell → Leiobunum rotundum
- Ringe um die Augen hell, Mittelstreifen zwischen den Augen aber dunkel → Leiobunum blackwalli
Zudem kann Leiobunum blackwalli mit Nelima sempronii verwechselt werden. Bei letzterem ist jedoch die leichte Vertiefung zwischen den Augen nicht braun, sondern hell bis silbrig gefärbt.
Lebensraum
Leiobunum blackwalli ist eine Art des Flach- und Hügellandes, die in Mittelgebirgen bis höchstens 800 m aufsteigt. Sie lebt vorwiegend in lichten Wäldern in der Kraut- und Strauchschicht, doch auch am Boden unter Holz und Steinen. Gärten, Dünen und selbst offene Felder werden ebenfalls besiedelt. (Martens 1978)
Reifezeit
Stenochron hochsommer- und herbstreif. In Deutschland findet man adulte Tiere von Mitte Juli bis Ende November, in Dänemark von Ende Juni bis Ende Oktober und in den Niederlanden von August bis Januar. Juvenile Tiere können (regional unterschiedlich) ca. von Mai bis September beobachtet werden. (Martens 1978)
Verbreitung
Weit verbreitet und häufig in Mitteleuropa, jedoch seltener als die Schwesterart Leiobunum rotundum. (Martens 1978)
Bilder
- Weibchen
- Männchen
- Paare
Weblinks
Nachweis- und Verbreitungskarten
- Lemke M (2014): Nachweiskarte Schleswig-Holstein einschließlich Hamburg (Projekt 2017 beendet und Domain gelöscht).
- Arachnologische Gesellschaft (2020): Atlas der Spinnentiere Europas.
- Tutelaers P (2026): Benelux spider distribution maps.
- Staudt A. [Koord.] (2008): Europäische Verbreitung. AraGes e. V.
Weitere Links
Quellen
- Angel M & Zarazaga A (undatiert): El Reino Animal en la Península Ibérica y las Islas Baleares.
- Bezděčka P (2008): Checklist of harvestmen (Opiliones) of the Czech Republic. Klapalekiana 44, S. 109–120, ISSN 1210-6100.
- Blick T & Komposch C (2004): Checkliste der Weberknechte Mittel- und Nordeuropas, Checklist of the harvestmen of Central and Northern Europe (Arachnida: Opiliones) Version 27. Dezember 2004.
- Delfosse E (2004): Catalogue préliminaire des Opilions de France métropolitaine (Arachnida Opiliones). La Faune De France et D'Outre-Mer, S. 34–58.
- Hillyard P (2001): Newsletter of the Opiliones Recording Scheme. Natural History Museum London No. 4.
- Martens J (1978): Die Tierwelt Deutschlands 64. Teil, Weberknechte, Opiliones. VEB Gustav Fischer Verlag Jena, 464 S.
- Shavanova TM (2004): Species composition of the harvestmen (Arachnida: Opiliones) in biocoenoses of the vicinities of Minsk (Belarus). Arthropoda Selecta, European Arachnology 2003 1, S. 293–295.
- Stol I (2007): Checklist of Nordic Opiliones. Norw. J. Entomol. 54, S. 23–26.
- Wijnhoven H (2009): De Nederlandse hooiwagens (Opiliones). Supplement Bij Nederlandse Faunistische Mededelingen, 118 S., ISSN 1875-760X.