Zelotes electus: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 29. Juni 2020, 14:43 Uhr

Zelotes electus (C. L. Koch, 1839)
Dünen-Schwarzspinne
Zelotes-electus Ungarn-Buda 09-05 02.jpg
Weibchen (Ungarn, Budapest)
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Gnaphosidae (Plattbauchspinnen)
Gattung: Zelotes (Schwarzspinnen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
_ start X X X X X X X X end _
_ _ start X X X X X X end _ _
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:028189
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten 3
[CZ] Tschechien LC
[CZ] Oberschlesien ?
[D] Deutschlandh(<)==*
[D] Berlinsh>=*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württemberg 3
[D] Bayern 3
[D] Bayern SL 3
[D] Bayern T/S 2
[D] Mecklenburg-Vorp.mh<= V
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) 3
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalenh>=*
[D] Schleswig-Holsteinsh==-D*
[D] Sachsen 3
[NO] Norwegen VU
[PL] Bielitz-Biala ?
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole ?
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Prosthesima electa

Zelotes electus gehört trotz ihrer abweichenden Färbung der Zelotes subterraneus-Gruppe an (Grimm 1985).

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen 4 bis 5,5 mm, Männchen 3,5 bis 4,5 mm (Roberts 1996).

Die Art unterscheidet sich durch ihren relativ gedrungenen Körperbau, das helle Prosoma und die hellen Femora von den meisten anderen Zelotes-Arten (siehe Bilder). Das Prosoma ist hell- bis mittelbraun mit feiner dunkler Randlinie. Die Kopfregion und die Chelizeren sind etwas dunkler. Opisthosoma dunkel graubraun. Beine hellbraun, ab den Femur-Enden und Patellae dunkler.

Weibchen

Epigyne mit stärker geschwungener Cuticularfalte (Grimm 1985).

Männchen

Pedipalpus mit am Ende verjüngter, gerade Tibialapophyse. Embolus kurz und gedrungen (Grimm 1985).

Lebensraum

Lichte, xerotherme, offene Standorte. z.B. sandige Hangflächen, Heide, Kiesgruben. Anscheinend aber auch schon an feuchten Orten gefunden (Grimm 1985). Besonders häufig auf Dünen, Heiden und Halbtrockenrasen der Küsten Schleswig-Holsteins, weniger häufig in Heiden und Halbtrockenrasen des Binnnlandes; hemiphotophil, xerobiont (Reinke & Irmler 1994). Auf alpinen Trockenweiden (Rief & Ballini 2017).

Halotolerant, auf Salzwiesen vorkommend (Finch 2008).

Verbreitung

Europa bis Zentralasien (World Spider Catalog 2016).

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise