Dipoena lindholmi

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Dipoena lindholmi (Strand, 1910)
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Theridiidae (Kugelspinnen)
Gattung: Dipoena
Reifezeit (Strand E 1910)
Monat:123456789101112
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Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:007416
Gefährdung nach Roter Liste
Rote Liste-Daten liegen uns für dieses Taxon nicht vor.

Merkmale

Körperlänge: Männchen erreichen bis zu 1,7 mm (Strand E 1910). Weibchen unbekannt (World Spider Catalog Association 2018).

Färbung: Abdomen oben schwarz oder gräulich schwarz, mit hellgrauen Flecken, die eine verworrene Zeichnung bilden, an welcher sich einigermaßen folgendes erkennen lasst: eine aus dicht beisammen gelegenen, vorn sogar zusammenhängenden Flecken gebildete, nach hinten verschmälerte und die Spinnwarzen nicht erreichende Mittellängsreihe, sowie zwei mehr unregelmäßsige, aus wenigen Flecken gebildete mediane Querreihen; zwischen diesen finden sich zwei (außer einigen kleineren) Flecken, welche zusammen mit je zwei weiter vorn gelegenen Flecken zwei parallele Längsreihen bilden. An der hinteren Abdachung findet sich Andeutung feiner hellen Quer- und Längslinien; die quergestellten am deutlichsten. Mittelfeld des Bauches schwarz, beiderseits mit einer undeutlichen helleren Längsbinde; die beiden Binden sind nur auf den ersten zwei Dritteln der Bauchseite vorhanden und divergieren ganz schwach nach hinten. Spinnwarzen und vordere Abdachung des Abdomens hellgrau und ebenso die Lungendeckel. Augen: HAR deutlich rekurv, HMA kaum durch ihren Durchmesser von einander entfernt. (Strand E 1910)

Männchen

Pedipalpus: Bulbus zeichnet sich aus durch einen scharf markierten geschlängelten Kanal an der Aussenseite, der eine tief schleifen- oder hakenförmig gekrümmte, nach oben offene Figur bildet, die ein weissliches Feld einschließt und dessen hinteres, horizontal nach vorn gerichtetes Ende blind zu enden scheint, während das vordere, das schräg nach vorn und oben gerichtet ist, unter dem Rande der Lamina tarsalis verschwindet, aber dennoch, durch diese durchschimmernd, als eine undeutlich dunklere Querbinde, die sich bis zur Innenseite des Gliedes erstreckt, erkennbar ist. An der Außenseite bemerkt man unter diesem Kanal noch einen ähnlichen, aber kleineren und weniger gekrümmten ebensolchen und unten kommen zwei solche vor, die zusammen eine quergestellte, fast S-förmige Figur bilden. An der Oberseite findet sich noch ein Kanal, der in der Basalhälfte, der Außenseite am nächsten, eine hufeisenförmige, nach außen und hinten offene Figur bildet. Am Ende des Bulbus, der Außenseite am nächsten, findet sich ein kleiner, stielförniiger, hellgefärbter, horizontal nach vorn gerichteter Fortsatz, der in Dorsalansicht von der Lamina tarsalis verdeckt wird und schlecht zu erkennen ist. (Strand E 1910)

Ähnliche Arten

Nahe verwandt mit Dipoena erythropus (Strand E 1910).

Lebensraum

An wenig bewaldetem Hügel (Strand E 1910).

Verbreitung

Locus typicus: Aluschta, Krim, 9.VI,1909 (Strand E 1910).

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise