Dendryphantes rudis: Unterschied zwischen den Versionen

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Diese charakteristische Springspinne wird mittelgroß und besitzt einen schlanken Körperbau. Das 1. Beinpaar ist kräftiger und beim Männchen zusätzlich länger als die anderen ausgebildet.
 
Diese charakteristische Springspinne wird mittelgroß und besitzt einen schlanken Körperbau. Das 1. Beinpaar ist kräftiger und beim Männchen zusätzlich länger als die anderen ausgebildet.

Aktuelle Version vom 30. Juni 2020, 08:28 Uhr

Dendryphantes rudis (Sundevall, 1833)
Kleiner Baumspringer
Dendryphantes-rudis Mordtal 09-04 01.jpg
Subadultes Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Salticidae (Springspinnen)
Gattung: Dendryphantes (Baumspringer)
Reifezeit (Nentwig et al. 2012)
Monat:123456789101112
_ _ start X X X X X X end _ _
_ _ start X X X X X X end _ _
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:033120
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandmh===*
[D] Berlinss===*
[D] Mecklenburg-Vorp.es== G
[D] Niedersachsen G
[D] Niedersachsen (H) G
[D] Niedersachsen (T) G
[D] Nordrhein-Westfalenmh===*
[D] Schleswig-Holsteins?> *
[D] Sachsen 4
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz ?
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *

Merkmale

Körperlänge der Weibchen 5 bis 6 mm, der Männchen 4,5 bis 5 mm (Roberts 1996). 5,7 bis 6,5 mm (Nentwig et al. 2012).

Diese charakteristische Springspinne wird mittelgroß und besitzt einen schlanken Körperbau. Das 1. Beinpaar ist kräftiger und beim Männchen zusätzlich länger als die anderen ausgebildet.

Die Grundfarbe ist dunkelbraun bis schwarz. Der Körper ist dicht mit hell gelbbraunen Schuppenhaaren besetzt, die vor allem am Opisthosoma metallisch glänzen.

Die Stirn des Prosomas ist beim Weibchen unter den Augen hell behaart, die des Männchens zwischen und über den Augen. Am Vorderrand und den Seiten des Opisthosomas befinden sich meist größere weiß behaarte Bereiche (ganz vorne manchmal ein helles Fleckenpaar). Am Ende des 1. Drittels bilden ebensolche weißen Haare ein größeres Fleckenpaar. Von hier aus laufen zwei Reihen kleinerer weißer Flecken Richtung Hinterleibsende.

Die Beine sind gelb- bis rotbraun mit dunklen Ringeln und einzelnen weißlichen Haaren. Das 1. Beinpaar ist dunkler und besitzt beim Männchen auf der Innenseite eine weiße Längslinie.

Die Jungtiere sind noch einheitlich weißlich behaart und zeigen noch nicht die typische Musterung. Auch die Ringelung der Beine ist erst andeutungsweise zu erkennen.

Ähnliche Arten

Ähnelt Dendryphantes hastatus, welche jedoch etwas größer wird und hat mehr helle Schuppenhaare in der Zeichnung enthalten. Mitunter findet man jedoch Exemplare mit stark abgetragenen Schuppenhaaren, welche nur schwer einer der beiden Arten zuzuordnen sind.

Lebensraum

Am Stamm und an Zweigen von Bäumen. Besonders auf Nadelbäumen. (Roberts 1996) In den Kronen von Nadelbäumen (Fichten und Kiefern), sowohl in trockenen, als auch in feuchten Gegenden (Nentwig et al. 2012). Hauptsächlich auf Kieferzweigen (Logunov 1992).

Verbreitung

Paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog 2017).

In Deutschland weit verbreitet aber nicht häufig nachgewiesen. Die Nachweise liegen sehr verstreut, so dass sich keine deutliche Präferenz für eine Region ableiten lässt. (Arachnologische Gesellschaft 2020) Erstnachweis für Schleswig-Holstein im Jahre 2007. (Lemke 2008)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise und Checklisten